Weil am Rhein Vonovia installiert Wärmepumpen-Cubes für 80 Wohnungen

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

Das Wohnungsunternehmen Vonovia installiert fünf Wärmepumpen-Cubes in Weil am Rhein. Die Energiezentralen kombinieren Wärmepumpen, Warmwasserbereitung und weitere Komponenten in einem Außenmodul. Vier der Anlagen stehen im Stadtteil Haltingen, eine weitere in der Gartenstadt. Sie sollen künftig die Wärme- und Warmwasserversorgung von insgesamt 80 Wohneinheiten mit mehr als 5.720 m² Wohnfläche übernehmen. Vonovia investiert dafür rund 1,3 Millionen Euro.

Im Stadtteil Haltingen errichtet Vonovia Wärmepumpenwürfel für vier Wohngebäude.(Bild:  Vonovia)
Im Stadtteil Haltingen errichtet Vonovia Wärmepumpenwürfel für vier Wohngebäude.
(Bild: Vonovia)

Ein Wärmepumpen-Cube wird fertig montiert und einsatzbereit angeliefert. Dadurch erfolgt die Aufstellung vor Ort innerhalb weniger Stunden. Die Beeinträchtigungen für die Mieterinnen und Mieter sollen dadurch geringgehalten werden. Die ersten beiden Anlagen hat Vonovia Ende Oktober in der Straße Im Rad für vier Wohngebäude installiert. Ende November folgen drei Wärmepumpen-Cubes für insgesamt sieben Wohngebäude in der Hirschen- und der Unterwerkstraße.

Technische Lösung für die Wärmeversorgung

Die Installation der Wärmepumpen-Cubes in Weil am Rhein ist Teil der schrittweisen Modernisierung des Gebäudebestands von Vonovia und der Umstellung von fossilen Heizsystemen auf elektrische Wärmepumpentechnologie. Der überwiegende Teil der bereitgestellten Wärme stammt – basierend auf dem technischen Funktionsprinzip einer Wärmepumpe – aus der Umgebungsluft. Darüber hinaus lassen sich die Cubes grundsätzlich mit Photovoltaikanlagen auf dem Dach kombinieren.

Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit Enercube und der Demonstrationsfabrik Aachen (DFA) wird Vonovia deutschlandweit mehr als 1.000 Anlagen bis 2030 installieren und so künftig über 20.000 Wohnungen beheizen. In Weil am Rhein besitzt Vonovia insgesamt rund 940 Wohnungen.

Der "Enercube" ist eine Idee der österreichischen Ingenieure David Riedl und Laurenz Sutterlüty. Sie suchten nach einer Lösung, um Heizungen in Bestandsgebäuden trotz Platzmangel einfach und kostengünstig umzurüsten. Die modularen Heizzentralen sind mittlerweile für Wohngebäude mit bis zu 50 Wohneinheiten ausgelegt.

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