PV- und BESS-Anlage "Elsterheide" Ampyr Solar Europe verkauft Minderheitsbeteiligung an DEI

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Ampyr Solar Europe (ASE), unabhängiger Entwickler von Solar- und Batteriespeicherprojekten und unabhängiger Stromerzeuger, sowie Daiwa Energy & Infrastructure (DEI) geben bekannt, dass DEI eine Beteiligung von 49 % am Photovoltaik- und Batteriespeicherprojekt Elsterheide in Sachsen erworben hat. ASE behält die verbleibenden 51 % und wird die Anlagen weiterhin betreiben und managen.

Der Photovoltaik- und Batteriespeicherpark im sächsischen Elsterheide.(Bild:  Ampyr Solar Europe)
Der Photovoltaik- und Batteriespeicherpark im sächsischen Elsterheide.
(Bild: Ampyr Solar Europe)

Die Transaktion legt den Grundstein für eine längerfristige Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen, in deren Rahmen ASE Projekte entwickelt, in Betrieb nimmt und über ihre gesamte Betriebsdauer managt, während DEI als langfristiger Partner in der Betriebsphase investiert.

Die kürzlich in Betrieb genommene Anlage Elsterheide umfasst einen Solarpark mit 157 MWp und einen Batteriespeicher (BESS) mit 80 MWh. ASE hat das Projekt selbst akquiriert und entwickelt. Ursprünglich als 20-MWp-Solarprojekt geplant, wurde es in mehreren aufeinanderfolgenden Ausbaustufen auf mehr als 130 ha in den beiden angrenzenden Gemeinden Elsterheide und Hoyerswerda erweitert. Anschließend ergänzte ASE das 80-MWh-Batteriesystem und sicherte zusätzlich zur bestehenden Einspeisekapazität einen Bezugsnetzanschluss, sodass der Speicher sowohl aus dem Netz als auch aus dem Solarpark geladen werden kann – und so Systemdienstleistungen für das lokale Netz erbringt.

CO2-Emissionen jährlich um rund 56.700 t reduziert

ASE hat die Vermarktung des Projekts mit mehreren Tier-1-Vertragspartnern strukturiert und dabei einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) über 120 MWp, einen Tolling-Vertrag zur Optimierung des BESS sowie einen Vertrag über den Verkauf von Herkunftsnachweisen (HKN) kombiniert. Ein 40-MW-Teil der Anlage wird zusätzlich nach dem deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Die daraus resultierende Erlösstruktur ist vertraglich gesichert, diversifiziert und langfristig, ermöglicht es aber zugleich, dass bestimmte Mengen / BESS-Kapazitäten am freien Markt teilnehmen.

Der Bau wird durch Eigenkapital von ASE sowie durch eine Fremdfinanzierung der Nord/LB, eines der führenden Kreditgeber für erneuerbare Energien in Europa, finanziert – unter Nutzung der innovativen Rahmenfinanzierungsfazilität zwischen Nord/LB und ASE. Elsterheide ist zudem der erste deutsche Batteriespeicher im Portfolio von ASE, der in Betrieb genommen wurde.

Die Anlage Elsterheide ist die zweitgrößte Photovoltaikanlage im Freistaat Sachsen und die bislang größte in Betrieb befindliche Anlage im Portfolio von ASE. Die Anlage erzeugt genug grünen Strom, um rechnerisch rund 51.400 Haushalte zu versorgen, und reduziert die jährlichen CO2-Emissionen um rund 56.700 t.

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