Stichtag: 31. Dezember 2026 AgNes-Reform erhöht Handlungsdruck auf die Industrie

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Am 1. Januar 2027 ändern sich mit der AgNes-Reform die Rahmenbedingungen für neue Energieerzeugungsanlagen. So endet mit dem Jahreswechsel der bisherige Vertrauensschutz, sprich die garantierte 20-jährige Netzentgeltbefreiung. Gleichzeitig bringt die EEG-Novelle 2027 neue Einspeisebedingungen für Photovoltaikanlagen. Für Unternehmen gilt jetzt: Investitionen müssen rechtzeitig angeschoben werden. Die Energieexperten von Greenflash helfen bei der Entscheidungsfindung und begleiten bei der Umsetzung.

Mit der AgNes-Reform ändern sich die Rahmenbedingungen für neue Energieerzeugungsanlagen. Wer ein Energiesystem plant, muss deshalb zügig handeln.(Bild:  Greenflash)
Mit der AgNes-Reform ändern sich die Rahmenbedingungen für neue Energieerzeugungsanlagen. Wer ein Energiesystem plant, muss deshalb zügig handeln.
(Bild: Greenflash)

Für potenzielle Betreiber von Energieerzeugungsanlagen ist der 31. Dezember 2026 besonders relevant. Wer die gesetzliche 20-jährige Befreiung von Netzentgelten nach § 118 Abs. 6 EnWG für ein Projekt sichern will, muss die finale Investitionsentscheidung, die sogenannte Final Investment Decision (FID), vor dem 1. Januar 2027 getroffen haben.

Jährlich neu festgelegtes Kapazitätsentgelt

Wird diese Frist verpasst, gelten für Projekte mit späterer FID ab dem Systemwechsel im Jahr 2029 die neuen Regeln der AgNes-Reform. Statt der bisherigen vollständigen Befreiung von Einspeisenetzentgelten ist dann mit einem jährlich neu festgelegten Kapazitätsentgelt zu rechnen. Aktuelle Schätzungen gehen von etwa 4 bis 7 €/(kW*a) aus. Hochgerechnet auf 20 Jahre summiert sich das – nach aktuellem Stand – für eine 4-MW-Anlage auf rund 0,5 Millionen €. Netzbetreiber gehen allerdings davon aus, dass der Kapazitätspreis und damit auch die Netzentgelte für Einspeiser in Zukunft weiter steigen werden.

Mit der FID allein ist es allerdings nicht getan. Damit der Bestandsschutz greift, muss die betreffende Anlage spätestens am 4. August 2029 tatsächlich ans Netz gehen. Für Unternehmen bedeutet das: Eine Investitionsentscheidung sollte nicht nur wirtschaftlich tragfähig sein. Auch Planung, Genehmigung, Netzanschluss und Umsetzung müssen in einem realistischen Zeitplan zusammenpassen.

Energiesysteme als Ganzes denken

Die neuen regulatorischen Rahmenbedingungen verstärken die Notwendigkeit, PV-Anlagen, Speicher und Energiemanagement als Gesamtsystem zu planen und Eigenverbrauch, Netzentgelte, Strommarkt und Betriebsweise optimal aufeinander abzustimmen. Die Energiesysteme von Greenflash arbeiten bereits heute nach diesem Prinzip und liefern daher sowohl nach den bisherigen als auch nach den neuen Vorgaben sehr gute Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb. Dennoch empfehlen die Energieexperten von Greenflash, geplante Speicher- sowie Speicher-PV-Projekte frühzeitig anzustoßen und die relevanten Fristen bei der Investitionsplanung zu berücksichtigen.

Greenflash entwickelt als End-zu-End-Anbieter Energiesysteme für die Industrie. Photovoltaik, Batteriespeicher, Energiemanagement und die Anbindung an den Strommarkt werden dabei als zusammenhängendes System geplant und umgesetzt. Kern ist die KI-basierte Software  "Greencore AI". Sie steuert die Energieflüsse und kann Verbrauch, Erzeugung, Speicher und Marktpreise gemeinsam berücksichtigen und optimieren. Greenflash ist zudem als Energieversorger direkt mit dem Strommarkt verbunden. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz entstehen intelligente Energiesysteme für die Industrie, die sich maximal wirtschaftlich betreiben lassen und die Energiekosten des Unternehmens deutlich reduzieren können.

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