Monta, Anbieter von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit Hauptsitz in Dänemark, gibt Netzbetreibern und Vertriebsteams Werkzeuge in die Hand, um ihre Ladeinfrastruktur intelligent und skalierbar zu betreiben. Das Ergebnis: weniger manuelle Arbeit, weniger vermeidbare Ausfälle und eine bessere Datengrundlage für Account Manager zur Sicherung von Umsätzen.
Mit der neuen Automatisierungsengine "Workflows & Automations" von Monta lassen sich Ladenetze nicht nur verwalten, sondern aktiv steuern.
(Bild: Monta)
Mit dem fortschreitenden Ausbau der Ladeinfrastruktur rückt eine entscheidende Frage in den Fokus der Branche: Wie lassen sich Ladenetze bei wachsender Größe profitabel betreiben? "Monta", das Betriebssystem für EV-Ladeinfrastruktur, beantwortet diese Frage mit der Einführung von „Workflows & Automations“. Die neue Automatisierungsengine – Teil der Kommandozentrale "Monta Hub" – ist der jüngste Schritt hin zu einem umfassenden Betriebssystem für Ladeinfrastruktur. Sie entlastet operative wie kommerzielle Teams von manuellen Prozessen und ebnet den Weg für einen wirtschaftlich skalierbaren Betrieb.
"Ladenetze lassen sich nicht einfach linear mit mehr Personal skalieren – diese Rechnung geht wirtschaftlich nicht auf", sagt Max Scherer, deutscher COO bei Monta. "Das Team, das heute 20.000 Ladepunkte betreut, muss morgen 250.000 mit der gleichen Personalstärke stemmen. Damit ist KI-basierte Automatisierung längst keine Option mehr, sondern der einzig zukunftsfähige Weg. Mit Workflows & Automations geben wir Betreibern die nötige Infrastruktur, um diesen Wandel zu meistern, ohne an ihre Grenzen zu stoßen."
Raus aus der operativen Skalierungsfalle
Interne Analysen von Monta zeigen, dass 50 bis 70 % der Störungen an Ladepunkten nur einen simplen Neustart erfordern. Bislang muss jedoch bei jedem Vorfall ein Mitarbeiter den Alarm prüfen, den Fehler diagnostizieren und den Neustart manuell auslösen. Die Lösung selbst ist trivial, die systembedingte Verzögerung im Prozess aber erheblich. Über ein ganzes Ladenetz summieren sich diese Verzögerungen zu erheblichen Umsatzeinbußen und frustrierten Fahrern. Gleichzeitig belasten manuelle Prozesse im Reporting, beim Onboarding von Partnern oder bei der Betrugserkennung die Margen der Ladepunktbetreiber (CPOs) in jeder Wachstumsphase.
Mit Workflows & Automations können CPOs nun eigene, automatisierte Prozesse auf Basis einer einfachen "Trigger > Logik > Aktion"-Struktur definieren – ohne eigenen Programmieraufwand. Ein einzelner Workflow lässt sich auf einen Standort, ein Konto oder das gesamte Netzwerk anwenden und erzeugt aus einer Verbesserung eine netzweite Wirkung. Best Practices können so auf einen Schlag im gesamten Netzwerk ausgerollt werden – statt sie Standort für Standort neu einzuführen.
Entscheidend dabei ist: Die Betreiber behalten die volle Kontrolle. Jeder Workflow agiert innerhalb klar definierter Parameter wie Bedingungen, Schwellenwerte, Logikregeln und Eskalationsstufen. Teams können klein beginnen – mit eng kontrollierten Leitplanken an einem einzelnen Standort oder Anwendungsfall – und den Umfang schrittweise erweitern, sobald das Vertrauen in das System wächst. Die Automatisierung überschreitet die festgelegten Grenzen nicht, was den Teams die Sicherheit gibt, Routineprozesse an Monta zu delegieren, ohne neue operative Risiken einzugehen. Das Ergebnis ist kein System, das menschliches Urteilsvermögen ersetzt, sondern eines, das es konsequent, skalierbar und rund um die Uhr umsetzt.
"Nicht selten erfährt ein Account Manager erst von einem 36-stündigen Ausfall, wenn der verärgerte Partner anruft und den gemeinsamen Vertrag in Frage stellt", so Scherer. "Mit Workflows & Automations drehen wir die Situation um: Monta erkennt das Problem, leitet automatisch Lösungsversuche ein und informiert das zuständige Team – lange bevor der Partner zum Hörer greift. Das macht den Unterschied, ob man um eine Vertragsverlängerung kämpfen muss oder sie souverän gewinnt."
Anwendungsfälle für mehr Effizienz
Für den Einsatz von Workflows & Automations ergeben sich dabei ganz konkrete Anwendungs- und Nutzenszenarien:
Selbstheilende Ladepunkte: Automatisierte Neustarts bei Verbindungsabbrüchen oder wiederkehrenden Fehlermustern – das Problem wird gelöst, bevor Fahrer oder Partner es bemerken.
Stand: 16.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die WIN-Verlag GmbH & Co. KG, Chiemgaustraße 148, 81549 München einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://kontakt.vogel.de/de/win abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Geplante, präventive Wartung: Regelmäßige Neustarts außerhalb der Stoßzeiten verhindern proaktiv eine ganze Klasse von Fehlern, die durch Dauerbetrieb entstehen.
Automatisierte Leistungsberichte: Monatliche Daten zu Betriebszeit, Auslastung und Umsatz werden automatisch an Standortpartner und interne Abteilungen gesendet. Das beendet das manuelle Reporting und gibt Vertriebsteams wertvolle Argumente für Vertragsverlängerungen.
Systemintegration via Webhooks: Ausgehende Webhooks verknüpfen die Workflows mit der bestehenden Systemlandschaft des Betreibers – von Außendienst-Tools über CRMs bis zu Abrechnungssystemen. So wirken sich automatisierte Aktionen im gesamten Unternehmen aus.
Optimiertes Partner-Onboarding: Automatisierte Abläufe für die Einrichtung neuer Standorte, die Rechnungskonfiguration und die Zugriffsverwaltung beseitigen Engpässe und beschleunigen das Wachstum.
Automatische Sicherheitsmaßnahmen: Bei verdächtigen Verhaltensmustern werden Aktionen in Echtzeit ausgelöst, ohne auf eine manuelle Prüfung warten zu müssen.
Ladeinfrastruktur mit neuer Art des Arbeitens
Über die reine Effizienzsteigerung hinaus bewirkt Workflows & Automations einen strukturellen Wandel in der Verwaltung von Ladenetzen. Hochqualifizierte Betriebsingenieure verbringen mitunter einen Großteil ihrer Zeit mit Aufgaben, die Monta übernehmen könnte: Ladepunkte manuell neustarten, Daten in Berichte kopieren oder dem Status von Technikereinsätzen hinterherjagen. Das sind keine Ausnahmen, sondern der Alltag in großen Ladenetzen.
Workflows & Automations verändert diese Arbeitsweise fundamental. Routineprozesse werden an Monta delegiert. Störfälle werden nur noch dann zur Bearbeitung vorgelegt, wenn menschliches Eingreifen wirklich nötig ist – dann aber ausgestattet mit allen relevanten Diagnosedaten. Berichte werden automatisch erstellt und versendet. Das Ergebnis: Ein Betriebsteam, das strategisch agiert, statt nur reaktiv. Und Vertriebsteams, die in jedes Partnergespräch bestens informiert gehen, statt unvorbereitet aufzutreten.
Workflows & Automations ist Montas jüngste Investition in eine intelligente Infrastruktur. Bereits Anfang des Jahres führte Monta eine KI-gestützte Hotline für Fahrer ein, die häufige Probleme automatisch löst und so die Support-Teams der Betreiber entlastet. Die neue Automatisierungs-Engine überträgt diese Logik nun auf den gesamten Betrieb. Die nächsten Schritte sind bereits geplant: Preisautomatisierung, Firmware-Management, erweiterte Webhook-Anbindungen an Drittsysteme und KI-gestützte Trigger, die ohne menschliches Zutun auf Echtzeit-Bedingungen im Netz reagieren. Das Ziel ist ein Ladenetz, das sich selbst überwacht, heilt und optimiert und tief in die bestehende Systemlandschaft der Betreiber integriert ist. Kurz gesagt: eine Infrastruktur, die das Ladenetz nicht nur verwaltet, sondern aktiv steuert.