E.on-Berechnung zur Heizsaison 2025/26 Wärmepumpen hätten den Deutschen 2,3 Milliarden Euro gespart

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Der Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf Wärmepumpen in deutschen Einfamilienhäusern hätte in der vergangenen Heizperiode spürbar Kosten und CO2-Emissionen eingespart. Das zeigt eine aktuelle Berechnung von E.on-Datenexpertinnen und ‑experten auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes, des Umweltbundesamtes sowie des BDEW. 

Mit dem Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf Wärmepumpen in deutschen Einfamilienhäusern hätten sich in der vergangenen Heizperiode 2,28 Milliarden Euro einsparen lassen. (Bild:  stock.adobe.com, Coloures-Pic)
Mit dem Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf Wärmepumpen in deutschen Einfamilienhäusern hätten sich in der vergangenen Heizperiode 2,28 Milliarden Euro einsparen lassen.
(Bild: stock.adobe.com, Coloures-Pic)

Für die Berechnung wurde die Anzahl der in Deutschland selbst genutzten Einfamilienhäuser zugrunde gelegt, die derzeit noch mit Öl und Gas heizen. Wie viel Energie ein Einfamilienhaus benötigt, wurde auf Basis des Wärmebedarfs und der durchschnittlichen Wohnfläche berechnet. Wie die E.on-Analyse zeigt, ist der Umstieg auf eine Wärmepumpe aus ökonomischer Sicht klar lohnend. Ausgehend von einem Wärmebedarf von knapp 14.000 kWh pro Einfamilienhaus von Oktober bis März ergibt sich hochgerechnet auf alle selbst genutzten Einfamilienhäuser in Deutschland ein rechnerisches Einsparpotenzial von rund 2,28 Milliarden Euro allein für die zurückliegende Heizsaison.

Umstieg auf Wärmepumpen auch positiv für das Klima

Neben den wirtschaftlichen Effekten zeigt die Berechnung zudem, dass der Umstieg auf Wärmepumpen auch signifikant positive Klimawirkungen haben kann. Stellen alle bislang fossil beheizten Einfamilienhäuser in Deutschland auf eine Wärmepumpe um, hätte dies allein in der nun zu Ende gegangenen Heizsaison 14,1 Millionen t CO2 (aktueller Strommix) beziehungsweise 27,3 Millionen t CO2 (bei Ökostromnutzung) eingespart. Würden die Hälfte der Einfamilienhausbesitzer von ihrer fossilen Heizung auf eine Wärmepumpe umsteigen, hätten sie in der zurückliegenden Heizperiode mindestens 7,05 Millionen t CO2 sparen. Bei Nutzung von Ökostrom wären es rund 13,66 Millionen t CO2 gewesen. Wer über eine eigene Photovoltaikanlage verfügt, kann den selbst produzierten Strom direkt mit der Wärmepumpe verwenden.

Ein weiterer Vorteil der Wärmepumpe gegenüber fossiler Heizung: Wird sie smart gesteuert und ins Energiesystem integriert, können Besitzer zusätzlich Geld sparen. Dabei wird ein Teil des Stromverbrauchs der Wärmepumpe automatisch in Zeiten mit geringerer Netzauslastung verschoben – ohne Einfluss auf die Raumtemperatur oder den Wohnkomfort. Durch Boni für einen solchen optimierten Betrieb der Wärmepumpe sind weitere Kosteneinsparungen von bis zu 60 Euro pro Jahr möglich. Hinzu kommen – bei Vorliegen der regulatorischen Voraussetzungen – Einsparungen durch Reduktion der Netzentgelte von bis zu 190 €/a.

So haben die E.on-Experten gerechnet

Für die Berechnung wurde davon ausgegangen, dass sich die Heizperiode von 1. Oktober bis 31. März des Folgejahres erstreckt. Die Zielgruppe der Einfamilienhäuser (EFH), die von Eigentümern bewohnt sind und mit Öl und Gas heizen, wurde als 76,8 % der circa 11,38 Millionen EFH, die von Eigentümern bewohnt sind, berechnet, also circa 8,74 Millionen EFH. Bei einer durchschnittlichen Wohnfläche von 133,2 m2 und einem durchschnittlichen Wärmebedarf von 135,4 kWh/m2 (Warmwasser und Wärmeenergie) benötigt ein EFH im Durchschnitt 18.000 kWh/a, um den Energiebedarf zu decken. Für die Berechnung wurde angenommen, dass während der Heizperiode 78 % des jährlichen Energiebedarfs anfallen. Auf Basis des benötigten Energiebedarfs während der Heizperiode wurde dann die ausgestoßene Menge CO2 berechnet. 

Für die Kalkulation der Betriebskosten wurde ein durchschnittlicher Erdgaspreis von 11 ct zugrunde gelegt. Für leichtes Heizöl wurde gemäß Daten des Statistischen Bundesamtes von einem Preis von 73,66 €/hl ausgegangen. Für die Nutzung eines Wärmepumpenstromtarifs wurde ein durchschnittlicher Arbeitspreis von 26 ct/kWh angenommen. Jährliche Tarif-Grundpreise sind anteilig berücksichtigt. Die Werte wurden gemäß aktueller BDEW-Daten zur Verbreitung der unterschiedlichen Heizarten in Deutschland entsprechend gewichtet.

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