Von GIS bis zum Finanzmodell Cube Green Energy vernetzt die Projektentwicklung

Quelle: Pressemitteilung 5 min Lesedauer

Cube Green Energy ist ein unabhängiger Entwickler und Erzeuger erneuerbarer Energien mit Hauptsitz in Berlin. Das Unternehmen entwickelt und betreibt Onshore-Windparks, Agri-PV-Projekte und Batteriespeicher in Deutschland, Frankreich und Polen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Repowering bestehender Windenergiestandorte sowie auf Lösungen, die eine doppelte Nutzung von Flächen ermöglichen.

Cube Green Energy will die Energieerzeugung von Windparks durch Modernisierung und Repowering steigern. Seit Juni 2026 unterstützt die Plattform von Vind AI dabei, Entwicklungsprozesse transparenter und effizienter zu gestalten. (Bild:  Cube Green Energy)
Cube Green Energy will die Energieerzeugung von Windparks durch Modernisierung und Repowering steigern. Seit Juni 2026 unterstützt die Plattform von Vind AI dabei, Entwicklungsprozesse transparenter und effizienter zu gestalten.
(Bild: Cube Green Energy)

Mit dem Wachstum des Projektportfolios stiegen jedoch auch die Anforderungen an die internen Entwicklungsprozesse. Obwohl Cube Green Energy bereits über ein gut aufgestelltes digitales Ökosystem verfügte, arbeiteten die beteiligten Teams mit unterschiedlichen Tools und einem Projektentwicklungsprozess, der laufende Übergaben zwischen verschiedenen Teams erforderte. Das erschwerte den Überblick über einzelne Projekte und das gesamte Portfolio.

Gemeinsam mit Vind AI untersuchte Cube Green Energy deshalb, wie sich die bisher fragmentierten Abläufe in einer zentralen Entwicklungsplattform zusammenführen lassen. Das 2022 gegründete norwegische Technologieunternehmen Vind AI ist auf digitale Lösungen für die Planung und Bewertung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien spezialisiert. Seine Plattform unterstützt die Entwicklung von Onshore- und Offshore-Windparks sowie Solar- und Batteriespeicherprojekten. Dafür bringt sie räumliche Planung, technische Analysen und wirtschaftliche Bewertungen in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung zusammen.

Viele Tools, viele Übergaben, wenig Gesamttransparenz

Vor dem Einsatz von "Vind AI" folgte die Projektentwicklung einer klassischen, aber reibungsintensiven Prozesslogik: Das GIS-Team stellte Flächen- und Standortdaten bereit. Anschließend wurden mögliche Anlagenlayouts in "Windpro" übertragen und für Energieertragsanalysen weiterverarbeitet. Die Ergebnisse gingen danach an die Projektverantwortlichen und das Finanzteam, das auf dieser Grundlage die Wirtschaftlichkeit bewertete.

Jeder Arbeitsschritt fand in einem anderen Tool statt und lag häufig bei einer anderen Person. Wollte ein Projektteam beispielsweise mehrere Layoutvarianten vergleichen, mussten neue Annahmen mehrfach exportiert, übertragen und in nachgelagerten Berechnungen aktualisiert werden. Änderungen an Anlagenpositionen, Ertragserwartungen oder Kosten wirkten sich dadurch nicht automatisch auf alle weiteren Bewertungen aus.

Henri Avila: "Nach dem Start mit 'Vind AI‘ haben wir ziemlich schnell gesehen, dass 90 % unseres Workflows innerhalb des Tools abgebildet werden können."(Bild:  Cube Green Energy)
Henri Avila: "Nach dem Start mit 'Vind AI‘ haben wir ziemlich schnell gesehen, dass 90 % unseres Workflows innerhalb des Tools abgebildet werden können."
(Bild: Cube Green Energy)

Insbesondere die Weitergabe von Ergebnissen über Tabellen führte zu zusätzlichem Aufwand. Unterschiedliche Dateiversionen, manuell übertragene Werte und veraltete Annahmen erschwerten die Nachvollziehbarkeit. Durch das Weiterreichen von Zahlen in Tabellen entstanden Fehler, deren Suche und Korrektur zusätzliche Zeit kostete. 

Henri Avila, Vice President Technical von Cube Green Energy, beschreibt die Ausgangslage so: "Wir haben sehr viel Zeit damit verbracht, Daten zwischen Tools hin- und herzuschieben. Ein Layout aus dem GIS zu übernehmen, es durch Windpro laufen zu lassen und die Zahlen anschließend an den Projektmanager für das Finanzmodell weiterzugeben – all das war sehr fragmentiert. Es gab keinen zentralen Ort, an dem alle mit demselben Bild arbeiten konnten."

Lässt sich der Workflow in einer Plattform bündeln?

Im ersten Schritt prüfte Cube Green Energy, ob Vind AI mit der Softwarelösung die bestehenden Lösungen sinnvoll ergänzen und zentrale Teile des Entwicklungsprozesses zusammenführen kann. Die Vind-AI-Plattform verbindet räumliche Planung, technische Projektbewertung und wirtschaftliche Betrachtung in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung. Teams können dort beispielsweise unterschiedliche Anlagenlayouts und Projektszenarien anlegen, Annahmen variieren und deren Auswirkungen auf Ertrag, Kosten und Wirtschaftlichkeit vergleichen. Die Ergebnisse bleiben mit der jeweiligen Variante verknüpft und stehen den beteiligten Fachbereichen auf einer gemeinsamen Datengrundlage zur Verfügung. Damit verändert sich auch die Zusammenarbeit: Werden beispielsweise Anlagenpositionen angepasst oder Kostenannahmen aktualisiert, können technische, kaufmännische und projektverantwortliche Teams die Auswirkungen unmittelbar im jeweiligen Szenario nachvollziehen. Der Austausch erfolgt nicht mehr ausschließlich über Exporte, Tabellen und einzelne Übergaben.

Die Ergebnisse des Tests überzeugten Cube Green Energy: „Nach dem Start mit Vind AI haben wir ziemlich schnell gesehen, dass 90 % unseres Workflows innerhalb des Tools abgebildet werden können. Wir erhielten ein detaillierteres Budget, reduzierten Schwankungen in den Ergebnissen und verbesserten die teamübergreifende Zusammenarbeit. Das verändert unseren Blick auf das Tool: Es ist nicht nur schneller, sondern geht auch mit einer Verbesserung der Arbeitsabläufen einher“, schätzt Avila ein.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

Eine gemeinsame Datengrundlage

Heute arbeiten bei Cube Green Energy zwölf Personen aus den Bereichen Technologie, Finanzen und Projektentwicklung mit Vind AI. Statt Ergebnisse nacheinander von Team zu Team weiterzugeben, greifen die Beteiligten auf dieselben Projektstände, Varianten und Annahmen zu. Das Finanzteam kann wichtige Kennzahlen direkt auf Basis der in der Plattform hinterlegten Projektdaten berechnen. Damit sinkt die Abhängigkeit von Tabellen, die separat gepflegt oder aus anderen Bereichen weitergereicht werden. Technische Anpassungen und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen lassen sich schneller miteinander in Beziehung setzen.

Die über die Vind AI Plattform erstellten Karten, Visualisierungen und Projektdarstellungen fließen in Präsentationen, Entscheidungsgrundlagen und Dokumentationen ein. Das Finanzteam kann wichtige Kennzahlen direkt auf Basis der in der Plattform hinterlegten Projektdaten berechnen. (Bild:  Vind AI)
Die über die Vind AI Plattform erstellten Karten, Visualisierungen und Projektdarstellungen fließen in Präsentationen, Entscheidungsgrundlagen und Dokumentationen ein. Das Finanzteam kann wichtige Kennzahlen direkt auf Basis der in der Plattform hinterlegten Projektdaten berechnen.
(Bild: Vind AI)

Besonders relevant ist dies bei der Bewertung unterschiedlicher Entwicklungsoptionen. So kann das Team etwa vergleichen, wie sich alternative Anlagenlayouts, veränderte Ertragsannahmen oder verschiedene Kostenansätze auf das Gesamtprojekt auswirken. Die Szenarien bleiben klar voneinander getrennt, sind versioniert und können zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufgerufen werden. Das Varianten- und Versionierungssystem hat sich dabei zu einem zentralen Werkzeug für die nachvollziehbare Darstellung verschiedener Projektstände entwickelt.

Auch für interne Abstimmungen und die Erstellung externer Unterlagen nutzt Cube Green Energy Vind AI. Die über die Plattform erstellten Karten, Visualisierungen und Projektdarstellungen fließen beispielsweise in Präsentationen, Entscheidungsgrundlagen und Dokumentationen ein. Aus einem Prozess, bei dem bei jeder Übergabe Informationen verlorengehen konnten, ist so ein konsistenterer und transparenterer Workflow entstanden.

Schnellere Entscheidungen, verlässliche Ergebnisse

Vind AI wird inzwischen über das gesamte Projektspektrum von Cube Green Energy hinweg eingesetzt. Ziel ist es, Entwicklungszyklen zu verkürzen, ohne Abstriche bei der Qualität der technischen und wirtschaftlichen Bewertung zu machen. Der Nutzen zeigt sich besonders dann, wenn Projektteams unter hohem Zeitdruck belastbare Entscheidungsgrundlagen erstellen müssen. In einem aktuellen Fall führte Cube Green Energy die fristgerechte Abgabe eines Projektangebots unmittelbar auf die Arbeit mit der Plattform zurück. 

„Ohne Vind AI hätten wir das Angebot nicht rechtzeitig erstellen können. Das sagt viel darüber aus, welchen Stellenwert das Tool inzwischen in unserem Workflow hat“, betont Avila. Dass Layoutentwicklung, Projektannahmen, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Visualisierung eng miteinander verknüpft sind, beschleunigt nicht nur einzelne Berechnungen. Vor allem reduziert die gemeinsame Plattform die Abstimmungs- und Korrekturschleifen zwischen den beteiligten Teams.

Besonders relevant für komplexe Repowering-Projekte

Für einen Entwickler, der anspruchsvolle Repowering-Projekte in mehreren europäischen Märkten steuert, ist diese Integration besonders wertvoll. Bei bestehenden Windenergiestandorten müssen technische, räumliche, wirtschaftliche und genehmigungsbezogene Rahmenbedingungen immer wieder neu gegeneinander abgewogen werden. Unterschiedliche Varianten können etwa erforderlich werden, wenn sich verfügbare Flächen, Anlagentypen, Abstände oder wirtschaftliche Annahmen verändern. Arbeiten alle Fachbereiche auf einer gemeinsamen Datengrundlage, lassen sich solche Szenarien schneller bewerten und Entscheidungen fundierter treffen. Cube Green Energy gewinnt dadurch nicht nur Zeit, das Unternehmen schafft zugleich mehr Transparenz über die Entstehung von Ergebnissen und reduziert Reibungsverluste entlang des gesamten Entwicklungsprozesses. Cube Green Energy nutzt Vind AI seit Juni 2026.