Virtualisierte digitale Umspannwerke vorantreiben Suse bringt Echtzeit-Enterprise-Linux in "LF Energy Seapath" ein

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Suse, Anbieter von souveräner offener Infrastruktur, gibt die technische Bereitstellung von "Suse Linux Enterprise Real Time" für LF Energy Seapath bekannt. Die in Zusammenarbeit mit Savoir-faire Linux entwickelte Integration bietet Stromnetzbetreibern und Geräteherstellern eine von Unternehmen unterstützte Open-Source-Plattform für die Bereitstellung softwaredefinierter digitaler Umspannwerke.

In Zusammenarbeit mit Savoir-faire Linux ist Suse der erste Enterprise-Linux-Anbieter, der validierte Echtzeit-Betriebssystemunterstützung für die Open-Source-Architektur "Seapath" bereitstellt.(Bild:  stock.adobe.com - urbans78)
In Zusammenarbeit mit Savoir-faire Linux ist Suse der erste Enterprise-Linux-Anbieter, der validierte Echtzeit-Betriebssystemunterstützung für die Open-Source-Architektur "Seapath" bereitstellt.
(Bild: stock.adobe.com - urbans78)

Die gemeinsame Lösung kombiniert Suse Linux Enterprise Real Time mit KVM-Virtualisierung und Cluster-Unterstützung und bietet Netzbetreibern und Industrieanbietern eine robuste Option mit Enterprise-Support für den Einsatz digitaler Umspannwerke – kritischen Knotenpunkten zur Steuerung und Verteilung elektrischer Energie –, um ihre Infrastruktur zu modernisieren. Diese Zusammenarbeit erweitert die Einsatzmöglichkeiten für europäische Betreiber und Anbieter von virtualisierten Schutz- und Automatisierungslösungen.

Weil erneuerbare Energien und Elektrifizierung die bestehenden Stromnetze belasten, stellen Energieversorger von dedizierter Hardware auf softwaredefinierte Architekturen um. LF Energy hat Seapath entwickelt, um diesen Übergang voranzutreiben und eine hardwareunabhängige Echtzeitgrundlage für digitale Umspannwerke zu bieten.

Zusätzliche Option für den Aufbau softwaredefinierter Umspannwerke

Bei einer ersten Leistungsvalidierung durch den niederländischen Netzbetreiber Alliander erfüllte der Echtzeit-Kernel von Suse erfolgreich die strengen Latenzvorgaben von unter 30 ms, die für den Schutz von Hochspannungsnetzen erforderlich sind. Damit gilt Suse als erster kommerzieller Linux-Anbieter, der die Seapath-Architektur unterstützt.

Durch die Bereitstellung von Suse Linux Enterprise Real Time für Seapath bietet Suse Übertragungs- und Verteilungsnetzbetreibern eine zusätzliche, unternehmensfertige Option für den Aufbau softwaredefinierter Umspannwerke. Insbesondere für europäische Betreiber soll dies neue Möglichkeiten hinsichtlich der technologischen Auswahl und der Kontrolle über kritische Infrastrukturen eröffnen und ihre Ziele im Bereich der digitalen Souveränität unterstützen. Diese Initiative wird maßgeblich von europäischen Netzbetreibern wie RTE (Frankreich) und Alliander (Niederlande) vorangetrieben, die sich an Seapath beteiligen. Diese Betreiber setzen vorrangig auf Open-Source-Software-Stacks, um Risiken im Zusammenhang mit kritischen Lieferketten zu verringern, die technologische Souveränität Europas zu wahren und eine bessere Interoperabilität zwischen den Netzakteuren zu gewährleisten.

Die Enterprise-Abonnements von Suse für Seapath-Umgebungen umfassen technischen Support, Sicherheitswartung und langfristiges Lebenszyklusmanagement.

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