Neue Geschäftsführung Führungswechsel bei KEA-BW

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Die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) wird ab dem 1. Januar 2026 eine neu zusammengesetzte Geschäftsführung haben: Ab 2026 werden Jan Münster und Prof. Dr.-Ing. Martina Hofmann die KEA-BW gemeinsam leiten.

Martina Hofmann ist seit 2023 Teil der Geschäftsführung von KEA-BW und wird ab dem 1.1.2026 gemeinsam mit Jan Münster die Geschäfte leiten.(Bild:  KEA-BW)
Martina Hofmann ist seit 2023 Teil der Geschäftsführung von KEA-BW und wird ab dem 1.1.2026 gemeinsam mit Jan Münster die Geschäfte leiten.
(Bild: KEA-BW)

Münster hat mehr als 20 Jahre Berufserfahrung, unter anderem als Nachhaltigkeitsmanager in der Industrie, in der Versorgungswirtschaft und als Geschäftsführer der Energieagentur Südwest, die er seit zwölf Jahren erfolgreich leitet. Hier baute er das Kompetenzzentrum sukzessive zum zentralen Partner von Kommunen, Unternehmen und Bürgern in der Region am Hochrhein auf. Die Energieagentur begleitet die Akteure vor Ort bei der Umsetzung von Energiewende und regionaler Klimaschutzagenda. Wichtiger Baustein der Arbeit von Münster: die Vernetzung mit weiteren Partnern wie Wirtschaftsförderern, Verbänden, der KEA-BW selbst sowie dem Netzwerk der regionalen Energieagenturen in Baden-Württemberg. Münster hat Umweltwissenschaften studiert und kennt das Arbeiten mit Kommunen im interdisziplinären Umfeld.

Anlaufstelle in Sachen Energiewende und Klimaschutz

Umweltministerin Thekla Walker: "Die KEA-BW ist die zentrale Anlaufstelle in Sachen Energiewende und Klimaschutz in Baden-Württemberg. Mit Jan Münster als neuem Geschäftsführer verstärkt ein erfahrener und engagierter Experte die Spitze der KEA-BW. Ihre Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag, die Klimaschutzziele des Landes gemeinsam mit Kommunen und Bürgerinnen und Bürger zu erreichen und Baden-Württemberg zu einem Vorreiter für klimaneutrales Wirtschaften zu machen."

Jan Münster tritt die Nachfolge von Volker Kienzlen an, der nach 20 Jahren als Geschäftsführer von KEA-BW in den Ruhestand geht.   (Bild:  privat)
Jan Münster tritt die Nachfolge von Volker Kienzlen an, der nach 20 Jahren als Geschäftsführer von KEA-BW in den Ruhestand geht.
(Bild: privat)

Münster betont: "Wenn wir über Energiewende und Klimaschutz sprechen, dann geht es für mich ganz zentral um die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Wir können diese Herausforderung nur bewältigen, wenn wir gemeinsam über alle Ebenen wirtschaftlich und zielorientiert arbeiten – und wir ein hohes Maß an Akzeptanz schaffen, um möglichst alle Akteure auf dem Weg mitzunehmen. Ganz klar im Fokus muss dabei die kommunale Ebene stehen, denn vor Ort finden Umsetzung und Veränderung statt. Damit das gelingt, benötigen wir klare Botschaften, pragmatische Lösungen und Ehrlichkeit. Für diesen Ansatz stehe ich. Nun freue ich mich sehr darauf, zusammen mit Martina Hofmann und dem ganzen Team der KEA-BW die Energiewende für den Klimaschutz in Baden-Württemberg weiter erfolgreich zu gestalten, dabei die KEA-BW als zentralen Motor der Energiewende weiterzuentwickeln und ganz klar auf die Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft in diesem Transformationsprozess zu setzen.“

Dr.-Ing. Volker Kienzlen geht Ende 2025 in Ruhestand

Volker Kienzlen, der auf fast 20 Arbeitsjahre als KEA-BW-Geschäftsführer zurückblickt, wird in den nächsten Monaten seine Aufgaben an Hofmann und Münster übergeben: "Der Klimaschutz hat heute in Baden-Württemberg einen sehr viel größeren Stellenwert als noch 2006. Ich sehe das auch als Erfolg meiner Kolleginnen und Kollegen. Damals waren wir ein thematisch fokussiertes Beratungsbüro mit elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, heute ist die KEA-BW ein starker Partner für Kommunen und Ministerien mit über 100 Mitarbeitenden." Kienzlen erinnert sich: Vor 20 Jahren habe es noch keine Klimaschutzmanager oder geförderte Stellen für nachhaltige Mobilität in den Kommunen gegeben. "Heute sind sie aus vielen Kommunen im Land nicht mehr wegzudenken. Auch diese Entwicklung zeigt, welch hohen Stellenwert der Klimaschutz – auch dank der KEA-BW – heute in den Kommunen hat. Ich freue mich sehr, dass Jan Münster die Arbeitsweise von Energieagenturen sehr gut kennt und bin überzeugt, dass er gemeinsam mit Martina Hofmann die KEA-BW konstruktiv und zielorientiert weiterentwickeln wird."

Umweltministerin Walker dankt Dr.-Ing. Volker Kienzlen herzlich für sein langjähriges Engagement: "Die KEA-BW ist dank seiner Führung zu einer äußerst schlagkräftigen Einheit geworden, die Dritte kompetent berät, befähigt und begeistert für den Klimaschutz im Land."

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