Anbindung an Biomassekraftwerk Getec sichert Energieversorgung für deutschen Standort von Albemarle 

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Getec realisiert gemeinsam mit der Albemarle Corporation ein Projekt zur erneuerbaren Energieversorgung am Produktionsstandort Langelsheim des global agierenden US-Unternehmens. Die maßgeschneiderte Lösung stärkt die emissionsarme Energieversorgung des Werks und reduziert dessen Abhängigkeit von Erdgas.

Die Produktionsstätte von Albemarle in Langelsheim.(Bild:  Albemarle Coporation)
Die Produktionsstätte von Albemarle in Langelsheim.
(Bild: Albemarle Coporation)

Durch die Anbindung an ein nahegelegenes Biomassekraftwerk sollen künftig bis zu 90 % des Dampfbedarfs und bis zu 80 % des Strombedarfs des Standorts über Energie aus Biomasse gedeckt werden. Mit dem Schritt erwartet Albemarle Corporation die Abhängigkeit von Preisschwankungen und Verfügbarkeitsrisiken bei Erdgas zu verringern und einen kontinuierlichen, wirtschaftlich stabilen Betrieb sicherzustellen. Darüber hinaus soll der Übergang zu einer erneuerbaren Energieversorgung die Erfüllung künftiger regulatorischer Anforderungen an den Energieverbrauch des Werks sowie Albemarles übergeordnete Nachhaltigkeitsziele unterstützen.

Verbindung von Versorgungssicherheit und Klimaschutz

Getec wird die Biomasseanlage betreiben, die langfristige Brennstoffversorgung sicherstellen und die zuverlässige Lieferung von Dampf und Strom an den Standort Langelsheim verantworten. Die Biomasseanlage nutzt zertifizierte Holzhackschnitzel sowie Landschaftspflegematerialien als Brennstoffe. Das Versorgungskonzept basiert auf verantwortungsvoll beschafften regionalen Materialströmen.

Die langfristigen Liefervereinbarungen zwischen Albemarle und Getec verbinden Versorgungssicherheit mit Klimaschutz: Während sie die Betriebsstabilität des Standorts gewährleisten, ermöglichen sie zugleich eine schrittweise Reduzierung des CO₂-Ausstoßes. Insgesamt werden die Treibhausgasemissionen um rund 20.000 t/a verringert.

Nach Erhalt der behördlichen Genehmigungen im Mai 2026 soll der Bau der Verbindungsleitung zwischen den beiden Anlagen im Oktober 2026 starten. Die Inbetriebnahme ist bereits für Ende 2027 vorgesehen.

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