Standort Brunsbüttel Vattenfall beauftragt Fluence mit 1-GWh-Batteriespeicher 

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Vattenfall und Fluence Energy haben einen Vertrag über die Lieferung einer Batterieanlage in Brunsbüttel sowie langfristige Serviceleistungen geschlossen. Das Vorhaben mit einer Leistung von 254 MW und einer Speicherkapazität von über 1 GWh zählt aktuell zu den größten Batteriespeicherprojekten in Deutschland und ist das bislang größte von Vattenfall. Der Batteriespeicher entsteht am Standort des Kernkraftwerks Brunsbüttel, das sich im Rückbau befindet, und soll Ende 2028 in Betrieb gehen.

Ausgelegt für eine Speicherdauer von rund 4 h, wird die Anlage in Brunsbüttel die "Gridstack Pro 5000 "-Plattform von Fluence nutzen. (Bild:  Fluence)
Ausgelegt für eine Speicherdauer von rund 4 h, wird die Anlage in Brunsbüttel die "Gridstack Pro 5000 "-Plattform von Fluence nutzen.
(Bild: Fluence)

Die Anlage ist für eine Speicherdauer von rund 4 h ausgelegt und nutzt die "Gridstack Pro 5000"-Plattform von Fluence. Die Batteriespeicherlösung umfasst Batteriesysteme, Leistungselektronik und ein Energiemanagementsystem und trägt zur Stärkung der Netzstabilität, zur Integration erneuerbarer Energien sowie zu einem zuverlässigen Betrieb des Stromsystems bei. Fluence wird das Projekt schlüsselfertig realisieren und sämtliche Leistungen von der Planung über Beschaffung, Bau und Inbetriebnahme bis hin zu langfristigen Serviceleistungen erbringen. Damit soll eine dauerhaft hohe Leistungsfähigkeit der Anlage über ihre gesamte Lebensdauer sichergestellt werden.

Inbetriebnahme für Ende 2028 vorgesehen

Deutschland ist laut Solarpower Europe aktuell der führende Batteriespeichermarkt in Europa mit einem Zubau von 6,6 GWh im Jahr 2025. Das Wachstum dieses Marktes wird durch den raschen Ausbau von Wind- und Solarenergie, zunehmende Strompreisvolatilität, sinkende Technologiekosten und die Möglichkeit für Speicheranlagen, Erlöse aus Energiehandel und Netzdienstleistungen zu kombinieren, vorangetrieben.

Das Batterieprojekt in Brunsbüttel ist ein zentraler Baustein der Flexibilitätsstrategie von Vattenfall und wird die bestehende Batteriekapazität des Unternehmens nahezu verdoppeln. Die Bauarbeiten sollen 2027 anlaufen. Die Inbetriebnahme der Batterieanlage und ihres Netzanschlusses an das 380-kV-Netz von 50 Hz ist für Ende 2028 vorgesehen.

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