Vier Windenergieanlagen geplant  RES beantragt Genehmigung für Windpark in Pronsfeld-Habscheid

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

RES hat den Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung für einen neuen Windpark im Eifelkreis Bitburg-Prüm eingereicht. Geplant ist die Errichtung von vier Windenergieanlagen des Typs "Nordex N163" im für Windenergie ausgewiesenen Sondergebiet zwischen den Ortschaften Pronsfeld und Habscheid. Die Anlagen mit einer Nabenhöhe von 164 m und einer Nennleistung von jeweils 7 MW können künftig rechnerisch rund 19.000 Haushalte mit Windstrom versorgen – das entspricht etwa 41 % der Privathaushalte im Landkreis Bitburg-Prüm.

RES plant in Pronsfeld-Habscheid, nordwestlich von Trier, die Errichtung von vier Windenergieanlagen.(Bild: AdobeStock_343409142)
RES plant in Pronsfeld-Habscheid, nordwestlich von Trier, die Errichtung von vier Windenergieanlagen.
(Bild: AdobeStock_343409142)

Das Vorhaben wurde schon in den Gemeinderäten von Pronsfeld und Habscheid vorgestellt. In der Region ist die Windenergie fest verankert. RES hat bereits das benachbarte Projekt Prüm Air Station erfolgreich realisiert und profitiert beim neuen Vorhaben von den Erfahrungen vor Ort. Bei der Planung des Windparks legt das Unternehmen großen Wert darauf, den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten. Geplant ist, temporär beanspruchte Flächen wie Kranstell- oder Montagebereiche nach Abschluss der Bauarbeiten rückzubauen und für die landwirtschaftliche Nutzung aufzubereiten. 

Regionale Beteiligung und Wertschöpfung

Die Genehmigung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz wird bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord beantragt. Das Verfahren dauert voraussichtlich rund ein Jahr. Bereits heute besteht ein konstruktiver Austausch mit den beteiligten Behörden – ein Vorteil, da RES mit dem Projekt Prüm Air Station bereits erfolgreich einen Windpark geplant und gebaut hat. Der Baubeginn ist ab 2027 geplant, die Inbetriebnahme des Windparks ist für 2028 vorgesehen. Ein neues Umspannwerk soll den Anschluss der Anlagen an das Netz des Betreibers Westnetz ermöglichen. Die Zusage zur Einspeisung liegt bereits vor.

Die Projektfläche für die Fundament- und Rotorflächengrundstücke umfasst Eigentum von 16 Parteien, darunter auch die Gemeinde Pronsfeld. RES sieht eine finanzielle Beteiligung der Gemeinden gemäß § 6 Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vor: Pro erzeugter Kilowattstunde erhalten sie 0,2 Cent. Damit stehen zusätzliche Mittel für lokale Projekte zur Verfügung – von Infrastrukturmaßnahmen bis zur Förderung des Vereinslebens.

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