Neue Ausgabe r.energy 2/2026 erschienen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Melanie Ehrhardt 3 min Lesedauer

In der neuen Ausgabe widmet sich r.energy unter anderem den Themen Wasserstoff als Energieträger, KI-gesteuerten Batteriespeichern sowie der automatisierten Netzsteuerung. Im Messespecial wagt die Redaktion einen Ausblick auf die kommende Smarter E Europe.

(Bild:  Canva/REN)
(Bild: Canva/REN)

Rund 107.000 Fachbesucher aus 157 Ländern nutzten die Smarter E Europe 2025, um sich gezielt zu vernetzen, Partnerschaften zu initiieren und neue Projekte anzustoßen. Auch die begleitenden Fachkonferenzen und Side-Events stießen auf großes Interesse und zogen über 2.600 Teilnehmende an. 

Die Veranstaltung zeigte – die Energiewirtschaft ist bereit für die nächste Phase. Während der weltweite Ausbau erneuerbarer Energien in vollem Gange ist, gilt es nun, das Energiesystem flexibel, digital und integrativer zu gestalten. Die Smarter E Europe kehrt vom 23. bis 25. Juni 2026 nach München zurück.

In unserem großen Messespecial in der aktuellen Ausgabe bringen wir Ihnen exklusive Einblicke und die wichtigsten Trends – direkt von der Fachmesse für die globale Energiebranche. Hier geht’s zum E-Paper der r.energy-Ausgabe 2/2026 (+).

Titelstory

Robust, flexibel und emissionsfrei

Aufmacher Titelstory r.energy 2/2026
(Bild: Phoenix Contact)

Mobile Batterieenergiespeichersysteme (BESS) können eine emissionsfreie Energieversorgung abseits klassischer Netzanbindung bieten – ob auf Baustellen, in der Landwirtschaft, im Bergbau oder bei Events. Sie müssen extrem robust sein, sich flexibel skalieren lassen und schnell in Betrieb gehen. Phoenix Contact bietet dafür ein umfassendes Lösungsportfolio. Im Zentrum steht das neue Leistungsmodul „Trio Power“ für die Rack-Montage mit 30 kW.

Schwerpunkt: Wasserstoff als Energieträger der Zukunft

Wasserstoff gilt als möglicher Energieträger der Zukunft, weil er Energie speichern, transportieren und in Bereichen einsetzen kann, die sich schwer direkt elektrifizieren lassen. Entscheidend ist aber: Wasserstoff ist keine Energiequelle wie Sonne oder Wind, sondern ein Energieträger – ähnlich wie Strom oder Benzin. Das heißt, er muss erst hergestellt werden.

Wasserstoffpower für maritime Energiewende

Schiffe über lange Distanzen emissionsfrei und effizient anzutreiben, ist ein zentraler Schritt für die maritime Energiewende. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat dafür einen großformatigen PEM-Brennstoffzellenstack entwickelt, der speziell für die Schifffahrt sowie für stationäre Anwendungen konzipiert ist und mit Wasserstoff betrieben wird. Mit einer aktiven Fläche von 1.300 cm2 pro Zelle können bis 500 kW Gesamtleistung pro Stack erreicht werden. Weiterlesen

Wasserstoffüberwachung: Zentrales Element für Anlagensicherheit

Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie der Energiewende. Zugleich stellt er aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften besondere Anforderungen an den Explosionsschutz, die Arbeitssicherheit und den Anlagenbetrieb. Eine verlässliche Gasüberwachung bildet das Fundament für den sicheren, regelkonformen Einsatz in Industrie, Energieerzeugung und Infrastruktur.

Zentrale Puffer: Untergrundspeicher für Wasserstoff

Der Einsatz von Wasserstoff wird zu einem immer wichtigeren Faktor für die nachhaltige Energieversorgung von Deutschlands energieintensiven Branchen. Damit künftig jederzeit ausreichend Wasserstoff zur Verfügung steht, ist der Ausbau großer unterirdischer Speicher und entsprechender Pipeline-Infrastrukturen entscheidend. Weiterlesen

Flüssige Wasserstoffderivate günstiger transportieren als Gas

Mehr Planungssicherheit für Politik und Netzbetreiber könnte eine aktuelle Fallstudie von Fraunhofer IEG und Fraunhofer ISI bringen. Die Studie belegt, dass flüssige Wasserstoffderivate wie Methanol günstiger per Pipeline nach Deutschland gelangen können als elementarer Wasserstoff. Anhand der Route Triest-Karlsruhe zeigt sie mit einer verlässlichen Kostenanalyse und einem realen Routenmodell, wie Investoren Importachsen bewerten können.

Weitere Themen der Ausgabe

  • Batteriespeichersysteme der Zukunft
  • Mit KI-gesteuerten Batteriespeichern Kosten sparen
  • Energie speichern – aber sicher
  • Sichere, bewährte Messtechnik für die Zukunft

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