Windpark "Holzheim" GP Joule gewinnt Stadtwerke München als Mehrheitsgesellschafter 

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Die Stadtwerke München (SWM) haben zum 12. Oktober 74 % der Anteile an dem von GP Joule geplanten Windpark Holzheim übernommen. Weitere 25 % sollen in kommunale Hände und 1 % an eine Bürgergenossenschaft übergehen. Die Inbetriebnahme des Windparks ist für Anfang 2028 geplant.

Die Stadtwerke München übernehmen 74 % der Anteile an dem von GP Joule geplanten Windpark Holzheim. Baustart für die vier neuen Anlagen war im Oktober 2026. (Bild:  GP Joule)
Die Stadtwerke München übernehmen 74 % der Anteile an dem von GP Joule geplanten Windpark Holzheim. Baustart für die vier neuen Anlagen war im Oktober 2026.
(Bild: GP Joule)

Seit Anfang Oktober laufen die vorbereitenden Arbeiten für den Bau von vier Windkraftanlagen vom Typ "Enercon E-175" mit einer Nabenhöhe von 175 m im Weisinger Forst. Der Windpark Holzheim entsteht in der gleichnamigen Gemeinde im Landkreis Dillingen an der Donau.

Gesamtleistung von 28 MW

Zunächst werden die Bauplätze von Bäumen und Sträuchern befreit, im nächsten Schritt erfolgen die Herstellung der Zuwegung zum Windpark sowie Maßnahmen zur Baugrundverbesserung, zur Vorbereitung der späteren Bauflächen und zur sicheren Gründung der Windenergieanlagen.

Nach aktuellem Zeitplan werden ab Herbst 2027 die Großkomponenten – darunter Rotorblätter und Maschinenhaus – angeliefert und montiert. Im ersten Quartal 2028 sollen die vier Anlagen mit einer Gesamtleistung von 28 MW planmäßig in Betrieb gehen. Dann werden jährlich rund 55 Millionen kWh Strom aus dem Windpark in das Netz eingespeist.

Kommunale Teilhabe und regionale Wertschöpfung

Mit den Stadtwerken München steigt ein großer Energieversorger aus der Region in das Projekt ein und übernimmt auch die Bauleitungsarbeit vor Ort. Außerdem soll die Gemeinde Holzheim künftig Gesellschafter im Windpark werden. Das Regionalwerk Westliche Wälder, als Zusammenschluss von acht Kommunen aus den Landkreisen Augsburg und Dillingen, begleitet die Übernahme und Ausgestaltung der kommunalen Beteiligung.

Mit der vorgesehenen kommunalen Beteiligung von 25 % sowie einem weiteren Prozent über eine Bürgergenossenschaft wird der Windpark Holzheim damit nicht nur zu einem Projekt zur Erzeugung erneuerbarer Energie, sondern auch zu einem Beispiel für kommunale Teilhabe und regionale Wertschöpfung.

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