Neues Produkt Elektrolyseure: Enapter setzt erfolgreiche Entwicklung fort

Verantwortliche:r Redakteur:in: Michael Hobohm 2 min Lesedauer

Enapter setzt die gute Entwicklung des Vorjahres im Geschäftsjahr 2024 fort und verzeichnet mehrere neue Aufträge zur Lieferung von AEM-Elektrolyseuren "EL 4". Darüber hinaus hat das Unternehmen weitere Vorbestellungen für Elektrolyseure der Megawattklasse, den "AEM Nexus", erhalten.

Auch für die Elektrolyseure der Megawattklasse "AEM Nexus" hat Enapter bereits Vorbestellungen erhalten.(Bild: Enapter)
Auch für die Elektrolyseure der Megawattklasse "AEM Nexus" hat Enapter bereits Vorbestellungen erhalten.
(Bild: Enapter)

121 AEM-Elektrolyseure EL 4 wird das Unternehmen im Laufe des Jahres an die Stadtwerke Nienburg liefern. Die Stadtwerke planen den Bau einer Wasserstoff-Tankstelle mit einer lokalen autarken Wasserstoffproduktion. Es ist vorgesehen, den öffentlichen Personennahverkehr sowie den Schwerlastverkehr mit alternativen Treibstoffen zu versorgen und damit einen Beitrag zur dauerhaften Reduzierung des CO2-Ausstoßes sicherzustellen. Das Projekt in Nienburg wird umgesetzt von Enapters Integrationspartner JA-Gastechnology.

Potenziale der Kreislaufwirtschaft testen

Aus Belgien hat Enapter eine Bestellung über 40 AEM-Elektrolyseure EL 4 von der Universität Brüssel erhalten. Die Geräte sollen im Rahmen des Forschungsprojekts „Hydrogen Living Lab“ eingesetzt werden. Ziel ist es, mithilfe der Elektrolyseure von Enapter zur Herstellung von grünem Wasserstoff die Potenziale einer vollständigen Kreislaufwirtschaft Power-to-Hydrogen-to-Power zu testen. Die Lieferung der Geräte soll bis Anfang des zweiten Halbjahres 2024 erfolgen.
 
In den USA wird The H2 World, ein Systementwickler und Hersteller für Wasserstoff, 50 wassergekühlte AEM EL 4 für verschiedene Testzwecke einsetzen. Erste Geräte werden im ersten Halbjahr 2024 an das Unternehmen geliefert.

Erdgasmengen reduzieren

Darüber hinaus hat Enapter planmäßig auch seine Aktivitäten in Indien ausgebaut. Insgesamt wurden kürzlich rund 50 AEM EL 4 für verschiedene Projekte gemeinsam mit einem lokalen indischen Partner in Betrieb genommen; unter anderem wird bei einem der größten indischen Energieversorger mit einer 100-kW-AEM-Elektrolyseanlage ein Projekt pilotiert, bei dem einem existierenden Gaskraftwerk grüner Wasserstoff beigemischt wird, um so die Erdgasmenge zu reduzieren.
 
Ein weiteres Projekt konzentriert sich gemeinsam mit einem lokalen Institut auf den Agrarsektor. Ziel dabei ist es, das in der Zuckerindustrie vermutlich weltweit erste Konzept für ein grünes, wasserstoffbasiertes Microgrid und die Erzeugung von E-Fuels zu entwickeln. Im ersten Schritt soll das Konzept in einer Pilotphase erprobt werden, um anschließend in einer zweiten Phase signifikant zu skalieren.

Nachfrage ungebrochen hoch

Enapter verzeichnet ferner eine weiterhin starke Nachfrage nach ihren Geräten der Megawattklasse zur Herstellung von Wasserstoff im industriellen Maßstab. Erst kürzlich hat die Gesellschaft mehrere Vorbestellungen für den AEM Nexus 1000 erhalten. Enapter befindet sich derzeit in finalen Gesprächen und erwartet den Abschluss der Verträge in den kommenden Wochen.

 Jürgen Laakmann, CEO von Enapter: „Wir sind mit dem bisherigen Verlauf des noch jungen Geschäftsjahres 2024 sehr zufrieden: Die Nachfrage nach unterschiedlichen Lösungen aus der Enapter-Produktfamilie ist ungebrochen hoch. Dabei verzeichnen wir gleichermaßen Anfragen und konkrete Bestellungen von Neukunden sowie Folgeaufträge aus unserem bestehenden Partnernetzwerk, das mittlerweile über 180 Partner weltweit umfasst. Gerade mit unseren skalierbaren Multi-core-Lösungen sehen wir uns für kommendes Wachstum bestens aufgestellt.“

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