HoSt Bioenergy Systems Baustart für Biomasse-Heizkraftwerk in Chemnitz

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

In Chemnitz errichtet die HoSt Group ein Biomasse-Heizkraftwerk mit einer Leistung von 25 MW. Die Anlage wird künftig nachhaltig Strom und Wärme erzeugen. Inbetriebnahme der Anlage ist für das kommende Jahr geplant. 

Blick auf die Baustelle: HoSt Bioenergy Systems hat mit dem Bau eines 25-MW-Biomasse-Heizkraftwerks für Chemnitz begonnen. (Bild:  HoSt Bioenergy Systems)
Blick auf die Baustelle: HoSt Bioenergy Systems hat mit dem Bau eines 25-MW-Biomasse-Heizkraftwerks für Chemnitz begonnen.
(Bild: HoSt Bioenergy Systems)

HoSt Bioenergy Systems hat mit dem Bau eines 25-MW-Biomasse-Heizkraftwerks für Chemnitz begonnen. Nach dem Finanzierungsabschluss mit Eins Energie sind die Arbeiten vor Ort angelaufen. Im Rahmen einer auf 20 Jahre angelegten „Heat-as-a-Service"-Partnerschaft wird HoSt das Kraftwerk als Eigentümer errichten und betreiben und erneuerbare Wärme in das Fernwärmenetz der Stadt einspeisen. Der erzeugte Strom fließt in das öffentliche Netz. Die Inbetriebnahme des Kraftwerks ist für das vierte Quartal 2027 geplant.

Ein einziger Partner über die gesamte Laufzeit

Die Anlage wird das Fernwärmenetz von Chemnitz um erneuerbare Wärmekapazität erweitern. Zum Lieferumfang gehören der Biomassekessel, die Dampfturbine, die Abgasreinigung und der Anschluss an das Fernwärmenetz. Der Vertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren wurde Anfang 2025 unterzeichnet. Inzwischen sind alle finanziellen und vertraglichen Voraussetzungen erfüllt.

Als Investor und Betreiber verantwortet HoSt das Projekt von der Bauphase über die Inbetriebnahme bis zum langfristigen Betrieb. Damit steht über die gesamte Laufzeit ein einziger Partner für Wärmelieferung, Anlagenleistung und Wärmepreis ein.

Nach Inbetriebnahme wird die Anlage rund 10 % des Fernwärmebedarfs von Chemnitz aus regionalen, erneuerbaren Ressourcen decken. Sie wird mit naturbelassener Holzbiomasse betrieben, die nach deutschem Recht als erneuerbar gilt. Rund 90 % des Brennstoffs stammen aus einem Umkreis von 250 Kilometern um den Standort. Es handelt sich um Waldrestholz, Landschaftspflegematerial und Schnittgut von Straßenbäumen.

Emissionen deutlich unter dem Grenzwert

Die Emissionswerte waren in der Ausschreibung ein entscheidender Faktor für den Zuschlag an HoSt. Die Anlage verfügt über eine umfassende Abgasreinigung; die vertraglich vereinbarten Emissionswerte liegen deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten. So bleiben die NOx-Emissionen unter 60 mg/Nm³ und damit bei weniger als einem Drittel des gesetzlichen Grenzwerts von 200 mg/Nm³. Die Emissionen werden gemäß der 44. BImSchV kontinuierlich überwacht.

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