Protonenaustausch-Membran-Elektrolyseur (PEM) BASF nimmt Elektrolyseur für 8.000 Tonnen Wasserstoff in Betrieb

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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BASF hat Deutschlands größten Protonenaustausch-Membran-Elektrolyseur in Betrieb genommen. Die Anlage hat eine Anschlussleistung von 54 Megawatt und erzeugt stündlich bis zu einer Tonne Wasserstoff.

(Bild:  BASF)
(Bild: BASF)

Nach rund zweijähriger Bauzeit nahm BASF in Ludwigshafen Deutschlands größten Protonenaustausch-Membran-Elektrolyseur (PEM) in Betrieb. Die Anlage zur Herstellung von CO2-freiem Wasserstoff hat eine Anschlussleistung von 54 Megawatt und wird stündlich bis zu einer Tonne produzieren.

Der in Zusammenarbeit mit Siemens Energy errichtete Wasser­-Elektrolyseur ist eingebettet in die Produktions- und Infrastruktur am Standort Ludwigshafen und sei damit in seiner Schnittstelle und Integration in ein chemisches Produktionsumfeld weltweit einzigartig. Insgesamt wurden 72 sogenannte Stacks – Module, in denen der eigentliche Elektrolysevorgang stattfindet – in der Anlage verbaut. Der Elektrolyseur hat das Potenzial die Treibhausgasemissionen am Stammwerk der BASF um bis zu 72.000 Tonnen pro Jahr zu senken.

CO2-freier Wasserstoff für Produktion und Mobilität

Der hergestellte Wasserstoff wird in das H2-Verbundnetz des Standorts Ludwigshafen eingespeist und von hier aus den Produktionsanlagen als Rohstoff zur Verfügung gestellt. Neben dem Einsatz als Ausgangsstoff für chemische Produkte plant BASF den Wasserstoff beispielsweise für die Mobilität in der Metropolregion-Rhein-Neckar bereitzustellen, um die Entwicklung einer regionalen Wasserstoff­wirtschaft zu unterstützen.

Die Investitionssumme seitens BASF beläuft sich auf rund 25 Millionen Euro. Gefördert wurde der Bau der Anlage durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in Kooperation mit dem Land Rheinland-Pfalz mit bis zu 124,3 Millionen Euro – 37,3 Millionen Euro hat davon die Landesregierung finanziert. 

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