Im Vorfeld der Bundestagswahl Solarenergie: Die Mehrheit wünscht sich eine engagierte Politik

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) appelliert im Vorfeld der Bundestagswahl an die Politik, Marktbarrieren für Solarenergie und Speicher weiter abzubauen.

(Bild:  Thanaseth / Adobe Stock)
(Bild: Thanaseth / Adobe Stock)

Im Vorfeld der anstehenden Bundestagswahl und anlässlich seiner diesjährigen Mitgliederversammlung  appellierte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) an alle Parteien, Marktbarrieren für Solarenergie und Speicher in der kommenden Legislaturperiode weiter abzubauen. Auf Basis verlässlicher und attraktiver Investitionsbedingungen seien ihr verstärkter Ausbau und günstige Energiekosten möglich. Dies könne spürbar zur Belebung der Wirtschaft beitragen. 

Engagierte Solarpolitik: Knapp zwei Drittel der Bundesbürger wünschen sich, dass die Politik bei der Solarenergie zum Beispiel die Bürokratie abbaut.(Bild:  Bundesverband Solarwirtschaft (BSW))
Engagierte Solarpolitik: Knapp zwei Drittel der Bundesbürger wünschen sich, dass die Politik bei der Solarenergie zum Beispiel die Bürokratie abbaut.
(Bild: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW))

Das unterstützen auch die Bundesbürger: Beinahe eine Zweidrittelmehrheit der Bevölkerung (64 Prozent) wünscht sich, dass sich die Parteien für den weiteren Ausbau von Solarenergie und Speichern engagieren. Dies geht aus einer YouGov-Repräsentativbefragung im Auftrag des Bundesverbandes hervor.

Solarenergie: Zehn-Punkte-Plan zur Belebung der Wirtschaft und des Klimaschutzes

Die Solar- und Speichertechnik ist laut dem BSW eine unverzichtbare Schlüsseltechnologien für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland und eine erfolgreiche Energiewende im Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor.  Durch eine günstige Bereitstellung großer Energiemengen trage die Solarenergie aktiv zur Senkung der Energiekosten bei. In der kommenden Legislaturperiode gelte es daher , diese bereits heute wirkenden Kostenvorteile mit  Hilfe einer besseren Synchronisierung des Stromsystems, einer Stärkung des Speicher-Ausbaus und einer  Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen für die Bürger und die Wirtschaft noch stärker nutzbar zu machen.

Der Bundesverband Solarwirtschaft hat dazu ein 10-Punkte-Papier zur Beschleunigung der Energiewende im Strom- und Wärmesektor vorgelegt:

  • 1. Wirtschaft durch solare Energiewende ankurbeln

  • 2. Speicher werden zum zentralen Element eines modernen Energiesystems – Turbo jetzt zünden

  • 3. Strommarkt reformieren und Investitionsanreiz im Förderrahmen gewährleisten 

  • 4. Transformation setzt Digitalisierung des Energiesystems voraus

  • 5. Eigenverbrauch und Direktversorgungskonzepte sind Motor der Energiewende

  • 6. Genehmigungsprozesse beschleunigen – Bürokratie abbauen

  • 7. Wärmewende durch Solarthermie entfesseln – knappe Brennstoffe einsparen

  • 8. Netzausbau, -nutzung und Netzanschlussprozesse beschleunigen

  • 9. Hohe Akzeptanz für Solartechnik sichern und ausbauen

  • 10.Renaissance der Solarindustrie in Europa ermöglichen

„Die gesetzlich verankerten Ziele zum Ausbau Erneuerbarer Energien und für einen erfolgreichen Klimaschutz liegen ausdrücklich auch im Interesse der deutschen Wirtschaft und müssen in der kommenden Legislaturperiode konsequent angesteuert werden. Wir erhoffen uns, dass auch die Rolle der Speicher als Joker und Multi-Tool der Energiewende in der Politik künftig noch deutlich mehr Beachtung finden“, erklärte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Die Nutzung der Solarenergie senke bereits heute die jährlichen Energiekosten von Wirtschaft und Verbrauchern im zweistelligen Milliardenbereich.

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