Strom für 18.000 Haushalte RWE modernisiert den Windpark Lasbek

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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RWE modernisiert den Windpark Lasbek: Sechs Windenergieanlagen werden zurückgebaut und durch vier leistungsstärkere Anlagen ersetzt.

(Bild:  industrieblick / Adobe Stock)
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Mit dem Start des Repowering-Projekts Lasbek treibt RWE den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Metropolregion Hamburg voran. Der Windpark in der Gemeinde Lasbek im schleswig-holsteinischen Kreis Stormarn wird umfassend modernisiert: Sechs Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 10,8 Megawatt (MW) werden zurückgebaut und durch vier leistungsstärkere Anlagen mit insgesamt 22,8 MW Leistung ersetzt. Die Inbetriebnahme aller neuen Anlagen ist für Ende 2025 geplant.

Windpark Lasbek: Nach der Modernisierung liefert der Wind Strom für 18.000 Haushalte.(Bild:  RWE)
Windpark Lasbek: Nach der Modernisierung liefert der Wind Strom für 18.000 Haushalte.
(Bild: RWE)

Windpark Lasbek: Gemeinden profitieren

„Schnelle Genehmigung, schnelle Umsetzung. Lasbek ist ein Vorzeigeprojekt der Energiewende“ , freut sich Katja Wünschel, CEO RWE Renewables Europe & Australia. Von der Modernisierung des Windparks profitiere nicht nur das Klima, sondern auch die Gemeinden im Umkreis der Windturbinen.

In Lasbek wird die Stromproduktion nach dem Repowering durch die größeren Rotoren mehr als verfünffacht. Die Gemeinden erhalten bis zu 124.000 Euro pro Betriebsjahr des Windparks Lasbek, rund 100.000 Euro mehr als vorher. 

Recycling von Rotorblättern

RWE stellt die Rotorblätter von zwei im Rückbau befindlichen Windenergieanlagen dem Forschungsprojekt „BladeReUse“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zur Verfügung. Das Projekt, an dem RWE und weitere Partner beteiligt sind, untersucht, wie Rotorblätter von Windenergieanlagen nachhaltiger und effizienter recycelt werden können. Die robusten und langlebigen Verbundwerkstoffe sollen so aufbereitet werden, dass sie für großserientaugliche Produkte wiederverwendet werden können. Konkret sollen die Materialien in Lärmschutzwänden entlang von Autobahnen eingesetzt werden. Weitere Teile der Anlagen werden als Ersatzteile für die RWE-Flotte eingelagert.

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