Sportartikelhersteller Intersport setzt auf Solarenergie für den Eigenverbrauch

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Intersport will seine Energieversorgung unabhängiger gestalten und investiert dafür in eine neue Photovoltaikanlage. Rund die Hälfte des erzeugten Solarstroms wird für den Eigenverbrauch genutzt. 

Die  neue 2,2-MWp-Photovoltaikanlage von SolarEdge versorgt die Intersport Deutschland-Zentrale, das Logistikzentrum sowie die Eventlocation „redblue“ in Heilbronn mit Solarstrom.(Bild:  Intersport)
Die neue 2,2-MWp-Photovoltaikanlage von SolarEdge versorgt die Intersport Deutschland-Zentrale, das Logistikzentrum sowie die Eventlocation „redblue“ in Heilbronn mit Solarstrom.
(Bild: Intersport)

Der Sportartikelhersteller Intersport investiert am Hauptsitz in Heilbronn in eine großangelegte 2,2-MWp-Photovoltaikanlage. Sie soll über ihre gesamte Lebensdauer rund 16.000 Tonnen CO₂ einsparen und die Netzunabhängigkeit des Unternehmens stärken.

Rund die Hälfte der erzeugten Solarenergie wird für den Eigenverbrauch genutzt, um die Unternehmenszentrale, das Logistikzentrum sowie das „redblue“-Gelände mit Energie zu versorgen. Der überschüssige Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und schafft so eine zusätzliche Einnahmequelle. Dadurch erwartet das Unternehmen eine deutliche Senkung der Betriebskosten und der Stromausgaben.

Zusätzlich betreibt die Intersport eine KWK-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplung). Auch bei dieser Anlage wird der erzeugte Strom zum größten Teil selbst verbraucht und die entstehende Abwärme wird zur Beheizung der Gebäude genutzt.

Wichtiger Schritt in Richtung Energieautarkie

Die PV-Anlage erstreckt sich über vier Dächer und eine Bodeninstallation auf dem Freigelände und liefert Energie für ein 27.000 m² großes Logistikzentrum, in dem die automatisierte Lagertechnologie des Unternehmens untergebracht ist. Dazu gehören Robotik und Maschinen für die Bestandsverwaltung und Auftragsabwicklung sowie Software zur Steuerung der Abläufe.

Thomas Storck, CFO und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Intersport Deutschland eG, erklärt: „Für uns als Unternehmen ist es gerade in Zeiten wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheit entscheidend, unsere Energieversorgung unabhängiger zu gestalten." Die Energiekrise der letzten Jahre habe deutlich gezeigt, wie wichtig eine vorausschauende und unabhängige Energiepolitik ist. “Mit der Investition in die PV-Anlage haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung Energieautarkie für unseren Standort in Heilbronn getan”, so Storck weiter.

Konzept stammt von Green Energy

Der Installateur SO.LE. Green Energy GmbH hat das Projekt in Heilbronn so konzipiert, dass erhebliche technische Herausforderungen bewältigt werden konnten. Mit drei separaten Netzanschlusspunkten musste die PV-Anlage in mehrere miteinander verbundene Einheiten unterteilt werden.

Blick auf die neuen PV-Anlage
(Bild: Intersport)

Die Photovoltaikanlage erstreckt sich über vier Dachflächen und eine Freiflächeninstallation und wird über ihre gesamte Lebensdauer voraussichtlich rund 16.000 Tonnen CO₂ einsparen. Mehr als 50 % des erzeugten Solarstroms wird Intersport künftig direkt vor Ort nutzen – für das 27.000 m² große Logistikzentrum sowie weitere Gebäude am Standort Heilbronn. 

Diese komplexe Konfiguration in Verbindung mit der Größe des Projekts erforderte sowohl eine hohe Sicherheit als auch langfristige Betriebseffizienz. Diese Anforderungen wurden mithilfe der SafeDC-Technologie von Solaredge erfüllt, einem integrierten Brandschutzmechanismus, der im Notfall eine automatische Abschaltung auf Modulebene ermöglicht, den Schutz von Eigentum und Personal gewährleistet und einem Einzelhändler, der in so großem Maßstab tätig ist, Sicherheit gibt.

Echtzeit-Leistungsüberwachung auf Modulebene

Zum Einsatz kommen unter anderem Leistungsoptimierer von Solaredge. Diese erzielen laut Aussage des Unternehmens im Vergleich zur herkömmlichen PV-Technologie einen deutlich höheren Energieertrag.

Indem jedes Modul mit seiner individuellen maximalen Leistung betrieben wird, maximiert das System die Gesamtproduktion und sorgt so für höhere ökologische und wirtschaftliche Erträge. Das Solaredge Monitoring ermöglicht die Kontrolle dieser Energieproduktion und bietet eine Echtzeit-Leistungsüberwachung auf Modulebene sowie eine schnelle Fehlererkennung, was eine kontinuierliche Energieproduktion unterstützt.

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