25 MW Leistung Host Group baut Biomassekraftwerk in der Region Osnabrück

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

Die Host Group hat mit dem Bau eines 25-MW-Heizkraftwerks auf Basis von Industrieresthölzern in der Region Osnabrück begonnen. Das Projekt trägt unmittelbar zur industriellen Energiewende bei, da es eine bisher vom Industriekunden genutzte Braunkohlestaubfeuerung sowie zwei Gaskessel ersetzt. Das Biomassekraftwerk soll Mitte 2027 voll betriebsbereit sein.

Die Host Group ersetzt in der Region Osnabrück die Braunkohlestaub- und Gasfeuerung eines Industrieunternehmens durch ein 25-MW-Biomassekraftwerk, das mit Industrieresthölzern befeuert wird.(Bild:  stock.adobe.com, Gerd)
Die Host Group ersetzt in der Region Osnabrück die Braunkohlestaub- und Gasfeuerung eines Industrieunternehmens durch ein 25-MW-Biomassekraftwerk, das mit Industrieresthölzern befeuert wird.
(Bild: stock.adobe.com, Gerd)

Im Rahmen eines Contracting-Modells stellt die Host Group die schlüsselfertige Technologie bereit und bleibt zugleich Eigentümerin und Betreiberin der Anlage. Damit übernimmt Host die Investition, Einholung von Genehmigungen sowie den täglichen Betrieb für mindestens zwölf Jahre. Der industrielle Nutzer zahlt ausschließlich in die abgenommene Energie – ohne eigene Capex und mit voller Konzentration auf sein Kerngeschäft. Das Projekt umfasst seitens der Host Group ein Investitionsvolumen von rund 35 Millionen Euro.

Das von der Rabobank finanzierte Projekt zeigt: Der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen kann ein wirtschaftlich tragfähiges Geschäftsmodell sein – vorausgesetzt, Technologie und Partner passen zusammen. Bei steigenden CO₂‑Preisen im europäischen Emissionshandelssystem und volatilen fossilen Energiekosten ermöglicht das Technologie‑ und Dienstleistungsmodell langfristig stabile Energiepreise. Damit bietet es industriellen Wärme- und Stromverbrauchern nicht nur finanzielle Vorteile und Planbarkeit, sondern auch klare ökologische Mehrwerte.

Prozessdampf für die Industrie

Die Anlage soll kontinuierlich bis zu 30 t/h Hochtemperatur‑Prozessdampf sowie 2 MW elektrische Leistung liefern. Als Brennstoff soll lokal verfügbares Industrierestholz  dienen – eine Kreislauflösung, die sowohl die strengen EU‑Emissionsvorgaben erfüllt als auch die Anforderungen der Erneuerbare‑Energien‑Richtlinie erfüllt. Die Anlage markiert den Übergang von fossilen Brennstoffen wie Kohle und Erdgas hin zu wettbewerbsfähigen, CO₂‑neutralen Reststoffströmen. Jährlich werden dadurch rund 65.000 t CO₂ eingespart.

Das Projekt ist ein weiterer Baustein zur Vision der Host Group, die Industrie durch hochentwickelte grüne Energiesysteme zu dekarbonisieren. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, bis 2032 insgesamt 25 Millionen t CO₂ einzusparen.

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