Tauchmotorpumpen: Eisele rüstet mit IE5-Motoren aus

Verantwortlicher Redakteur:in: Michael Hobohm 2 min Lesedauer

Eisele, Hersteller von Pumpen und Rührwerken für den Agrar- und Biogasbereich, rüstet drei Tauchmotorpumpen der bewährten "AT"-Serie mit Synchronmotoren der Energieeffizienzklasse IE5 aus. Die Antriebe entsprechen der „Ultra Premium Efficiency“-Kategorie gemäß EU-Ökodesign-Verordnung und sollen neue Maßstäbe in puncto Energieeffizienz setzen.

(Quelle:  Eisele)
(Quelle: Eisele)

Nach eigenen Aussagen ist Eisele derzeit der einzige Hersteller in der Biogasbranche, der Tauchmotorpumpen mit IE5-Motoren in abgestimmten Leistungsdaten ausrüstet. Die Pumpen sind in Deutschland nach BAFA-Modul 1 und Modul 4 förderfähig. Abhängig von ihrer Einsatzdauer amortisieren sie sich nach kurzer, gut kalkulierbarer Zeit.

Lange Standzeiten verringern Servicekosten

Die Serie mit IE5-Motoren besteht aus den drei Tauchmotorpumpen "AT 156-S-E" (11 kW, bis 5100 l/min, Förderhöhe 18 m), "AT 206-S-E" (15 kW, bis 5700 l/min, Förderhöhe 20 m) und "AT 256-S-E" (18,5 kW, bis 6000 l/min, Förderhöhe 22 m). Alle drei Pumpen sind sowohl für Planer und Hersteller von Biogasanlagen interessant und für Betreiber profitabel nutzbar. Ihr Wirkungsgrad bei Volllast liegt deutlich über 95 %. Sie können drehzahlvariabel auch in niedrigen Teillastbereichen ohne Wirkungsgradverlust betrieben werden. Somit eignen sich die Pumpen für verschiedene Einsatzzwecke und Substrate, wo sie höhere Standzeiten als bisher erreichen und die Servicekosten verringern. In Kombination mit der Eisele-Fassfüllstation "FFS" ermöglichen die Pumpen eine energieeffiziente Fassbefüllung im Agrarbereich und Biogasbereich.

Bedingungen für Förderung verbessert

Von den neuen Tauchmotorpumpen können aufgrund der um bis zu 30 % gestiegenen Energiekosten alle Biogasanlagenbetreiber profitieren. Außerdem besteht in Deutschland die Möglichkeit einer garantierten Bezuschussung der Investitionssumme. Deshalb können sich Biogasanlagenbetreiber, Anlagenbauer und Serviceunternehmen in Deutschland ihre Investitionen in Bauvorhaben bezuschussen lassen.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat die Bedingungen für Förderungen weiter verbessert. Zu den Neuerungen zählen unter anderem, dass der bisherige Fördersatz für kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern im Biogasbereich von 40 % auf 50 % erhöht wurde. Ab sofort werden gemäß Modul 1 des Förderprogramms Investitionen von Biogasunternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern mit Zuschüssen von 50 % nach der sogenannten Deminimis-Regelung für Biogasanlagenbetreiber beziehungsweise AGVO-Verordnung für landwirtschaftliche Betriebe unterstützt. Bei Betrieben mit weniger als 250 Mitarbeitern bleibt die Förderung wie bisher bei 40 %.

Das Antragsstellungsverfahren für die Förderung ist einfach und kann auf Wunsch von Eisele oder den Vertriebspartnern übernommen werden. Generell gilt, dass bei der Antragsstellung für Modul 1 weder ein Energieberater noch ein Energieeinsparkonzept nötig sind. Die Voraussetzung zur Förderung nach Modul 1 ist lediglich ein IE5-Herstellernachweis von Eisele. Im Fall von BAFA Modul 4 ist in Abhängigkeit der CO2-Einsparung eine Bezuschussung von bis zu 50 % möglich. Die Antragsstellung erfolgt über einen Energieberater, da hier ein Energieeinsparkonzept notwendig ist.

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