HGÜ-Verbindung SuedLink: Genehmigung für Hochspannungs-Leitungen von Nord nach Süd

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

TransnetBW hat den Planfeststellungsbeschluss von der Bundesnetzagentur für den SuedLink-Abschnitt von Mellrichstadt bis Bergrheinfeld erhalten. Damit kann der Bau beginnen.

(Bild:  © Anoo/stock.adobe.com / Symbolbild)
(Bild: © Anoo/stock.adobe.com / Symbolbild)

Im Jahr 2050 sollen mindestens 80 Prozent des Stroms in Deutschland aus erneuer­baren Quellen stammen. Damit vor allem Energie aus Windkraftanlagen von Norden nach Süden geleitet werden kann, braucht es sogenannte Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Verbindungen (HGÜ). Mit dem Projekt SuedLink entsteht eine solche HGÜ-Verbindung: Zwei Erdkabel sollen per vier Gigawatt durch die Lande transportieren. Der Übertragungsnetzbetreibern TransnetBW hat nun den Planfeststellungsbeschluss von Bundesnetzagentur für den SuedLink-Abschnitt von Mellrichstadt bis zum Konverterstandort in Bergrheinfeld/West erhalten.

Für die nun genehmigte rund 130 Kilometer lange Strecke von Mellrichstadt bis Bergrheinfeld beziehungsweise von Oerlenbach bis Altertheim besteht damit Baurecht. Die Arbeiten sollen im Juli 2025 beginnen.

Baubeginn für den SuedLink-Abschnitt

Zunächst erfolgt die Herstellung der Baustellenzufahrten sowie die Einrichtung der notwendigen Flächen für Geräte und Material. Anschließend werden Hindernisse wie Straßen oder Gewässer mit Horizontalbohrungen unterquert. Der Einzug der Kabel findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

„In Bayern können wir nun vollumfänglich mit dem Bau von SuedLink starten“, so Dr. Werner Götz, Vorsitzender der Geschäftsführung von TransnetBW. Mit SuedLink schaffe man die Infrastruktur der Energiewende und sorge dafür, dass die erneuerbaren Energien dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

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