Projekt Green Coast Schifffahrt: Dekarbonisierung mit E-Methanol aus erneuerbaren Wasserstoff

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

Die Dekarbonisierung der Schifffahrt ist eine zentrale Herausforderung, um CO2-Neutralität sowie eine Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu erreichen. E-Methanol soll die Lösung sein.

(Bild:  Asraf / Adobe Stock)
(Bild: Asraf / Adobe Stock)

Ohne eine Dekarbonisierung des Schiffverkehrs lassen sich die globalen Klimaziele nicht erreichen: Die Schifffahrt wickelt 80 Prozent des Welthandels ab und ist für 14 Prozent der verkehrsbedingten CO2-Emissionen in Europa verantwortlich. Die Nutzung von E-Methanol soll den Schiffsverkehr grüner machen.

Die Unternehmen Lhyfe und Elyse Energy planen mit dem Projekt „Green Coast“ die Produktion von E-Methanol aus erneuerbaren Wasserstoff im Hafen von Saint Nazaire.

Schifffahrt: E-Methanol als Lösung

Die Produktion von E-Methanol beschränkt sich aktuell noch auf einige Tausend Tonnen pro Jahr, entwickelt sich jedoch rasch. Weltweit befinden sich fast 60 große Industrieprojekte im Bau, darunter in China, Schweden, Dänemark, Nordamerika und Frankreich. Im Hafen von Saint Nazaire plant Elyse jährlich 150.000 Tonnen E-Methanol zu produzieren.

Der Hafen Nantes Saint-Nazaire verfolgt bereits seit mehreren Jahren eine Dekarbonisierungs-Strategie, um seine stark von fossilen Brennstoffen abhängigen Aktivitäten umzustellen. Der Wechsel auf klima- und umweltfreundlichere Energien ist für die europäischen Häfen zu einer Voraussetzung für ihre Wettbewerbsfähigkeit und sogar für ihr Überleben geworden.

Das Projekt „Green Coast“ befindet sich derzeit in der Entwicklungsphase und unterliegt der Erteilung von Betriebslizenzen, Baugenehmigungen sowie finanziellen Investitionsentscheidungen. Die Ergebnisse der ersten Studien werden im Laufe des Jahres 2025 bekannt gegeben.

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