Wasserstoff-Produktion Green Hydrogen Hub Stuttgart: Spatenstich für CO2-freie Energieversorgung

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

Die Stadtwerke Stuttgart starten mit dem Projekt Green Hydrogen Hub Stuttgart (GH2S) den Bau der ersten großen Erzeugungsanlage für grünen Wasserstoff im Stuttgarter Hafen.

(Bild:  Anoo / Adobe Stock)
(Bild: Anoo / Adobe Stock)

Am Montag wurde von den Stadtwerken Stuttgart (SWS) mit einem symbolischen Spatenstich der Start des Projekts Green Hydrogen Hub Stuttgart (GH2S) eingeläutet – der ersten großen Erzeugungsanlage für grünen Wasserstoff im Stuttgarter Hafen. „Mit diesem Wasserstoffprojekt für die Region Stuttgart realisieren wir einen weiteren wichtigen Baustein für eine effiziente CO2-freie Energieversorgung zum Erreichen der Stuttgarter Klimaziele“, so Peter Drausnigg, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart.

Die Stadtwerke Stuttgart beginnen am Stuttgarter Hafen mit dem Bau der Erzeugungsanlage und Logistikkomponenten. Aus überschüssigem Wind- und Solarstrom wird dort hochreiner grüner Wasserstoff hergestellt. Er dient vor allem der Industrie, insbesondere bei der Fahrzeugentwicklung, als Kraftstoff für Brennstoffzellen-Busse, -Lastkraftwagen oder -Schiffe. 

10.000 Tonnen grüner Wasserstoff

Drei Elektrolyseure werden im Hub am Stuttgarter Hafen ab Ende 2026 in Betrieb gehen und jährlich bis zu 1.000 Tonnen hochreinen Wasserstoff aus Ökostrom erzeugen. Der grüne Wasserstoff wird über Trailer oder über die unterirdische H2-GeNeSiS-Pipeline zu Abnehmern transportiert. Der Pipelineverlauf wird von Stuttgart-Ost über Stuttgart-Hedelfingen und den Hub bis zur Gemarkungsgrenze Esslingen geplant. Unter anderem werden daran Wasserstofftankstellen angeschlossen.

Das Projekt besteht aus drei Komponenten: der Erzeugung und Logistik mit dem GH2S, der Verteilung über die H2-GeNeSiS-Pipeline sowie den Anwendungen mit HydroPulse Stuttgart (HyPulseST). Das Investitionsvolumen beträgt in der aktuellen Ausbaustufe rund 50 Millionen Euro, davon werden rund 16,6 Millionen Euro durch Fördermittel finanziert. Der Verband Region Stuttgart fördert die Teilprojekte GH2S und HyPulseST mit rund zehn Millionen Euro. Der Bau der H2 GeNeSiS-Pipeline wird unterstützt durch die Europäische Union mit rund 4,9 Millionen Euro sowie durch das Land Baden-Württemberg mit rund 1,7 Millionen Euro. 

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