Förderprogramm „ELY“ Baden-Württemberg fördert regionale Wasserstoff-Erzeugung mit 100 Millionen Euro

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg unterstützt mit dem neuen Förderprogramm „ELY“ die lokale Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff durch Wasser-Elektrolyse.

(Bild:  malp / Adobe Stock)
(Bild: malp / Adobe Stock)

Das Förderprogramm „ELY“ des Landes Baden-Württemberg unterstützt die Neuerrichtung lokaler Elektrolyseure mit integrierten Konzepten zur Herstellung von erneuerbarem Wasserstoff für die regionale Versorgung. Ziel ist es, bereits mittelfristig eine hinreichend flächendeckende Versorgung mit Wasserstoff zu erreichen und die Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Unternehmen zu sichern. Dafür gibt es einen Fördertopf mit 100 Millionen Euro.

Regionale Wasserstoff-Infrastrukturen für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Grüner Wasserstoff ist als ein Schlüsselfaktor zur Einhaltung der Klimaschutzziele aus der Energiewende nicht mehr wegzudenken“, erklärt Thekla Walker, Energieministerin  in Baden-Württemberg. Eine landesweite Erhebung habe gezeigt, dass der Bedarf an erneuerbarem Wasserstoff schneller steigt und deutlich höher ist als bislang angenommen. „Es ist dabei wichtig, dass wir uns nicht nur auf die geplanten großen Wasserstoffnetze verlassen, sondern rechtzeitig auch lokale Infrastrukturen aufbauen.“

Die Bundesnetzagentur hat am 22. Oktober 2024 den Antrag der Fernleitungsnetzbetreiber für das bundesweite Wasserstoff-Kernnetz genehmigt. Dies ist ein wichtiges Signal für den Wasserstoffhochlauf, der auch international Beachtung findet. Das Kernnetz deckt jedoch nicht alle Regionen in Baden-Württemberg ab und wird in der Umsetzung noch Zeit in Anspruch nehmen. „Damit wir notwendige und zeitkritische Wasserstoff-Bedarfe nach Möglichkeit decken können, ist es erforderlich, bereits jetzt in Erzeugungskapazitäten vor Ort zu investieren und damit die Wertschöpfungsketten rechtzeitig aufzubauen“, so die Ministerin.

Daher fördert das Energieministerium künftig die Errichtung von lokalen Elektrolyseuren mit integrierten Konzepten zur Herstellung von erneuerbarem Wasserstoff für die regionale Versorgung. Der Fokus liegt dabei auf dem Aufbau von Wasserstoff-Hubs in Baden-Württemberg. Die Elektrolyseure und Wasserstoff-Hubs sollen weitestgehend im Einklang mit dem regionalen Ausbau des Stromnetzes und dem regionalen Ausbau von Erneuerbaren-Energien-Anlagen errichtet beziehungsweise erweitert werden.

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