Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme PoWerD: Optimaler Einsatz von Elektrolyseuren für Wasserstoff in Deutschland

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hat mit dem Projekt PoWerD einen Wasserstoff-Potenzial-Atlas bereitgestellt. Er bewertet Standorte für die Erzeugung von Wasserstoff durch Elektrolyse.

(Bild:  © witsarut/stock.adobe.com)
(Bild: © witsarut/stock.adobe.com)

Wasserstoff (H2) ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Als leicht zu transportierender chemischer Energieträger trägt er zu Stabilisierung des Stromnetzes bei und ersetzt fossile Brennstoffe und Chemikalien. Die Elektrolyse wird damit zu einer Schlüsseltechnologie der Energiewende. Doch wo ist der Einsatz von Elektrolyseuren in Deutschland besonders sinnvoll? Antworten lieferten der Wasserstoff-Potenzial-Atlas des Projekts PoWerD unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE).

Projekt PoWerD: Der Wasserstoff-Potenzial-Atlas zeigt, wo sich die grüne H2-Produktion in Deutschland besonders lohnt.(Bild:  Fraunhofer ISE)
Projekt PoWerD: Der Wasserstoff-Potenzial-Atlas zeigt, wo sich die grüne H2-Produktion in Deutschland besonders lohnt.
(Bild: Fraunhofer ISE)

PoWerD zeigt geeignete Elektrolyse-Standorte in Deutschland

Der von einem ein Konsortium aus Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Verbänden entwickelte Altlas PoWerD identifiziert die Standorte nach Potenzialen für den Wasserstoffbedarf von Industrie (zum Beispiel Chemie- und Stahlindustrie) und Verkehr (insbesondere Busse und Züge). Darüber hinaus berücksichtigt er die regionale Verfügbarkeit erneuerbarer Energien und die Nutzung der Koppelprodukte Sauerstoff und Wärme, die bei der Elektrolyse neben Wasserstoff entstehen.

So kann etwa der Sauerstoff von Kläranlagenbetreibern genutzt werden, die Abwärme in Wärmenetze eingebunden und für industrielle Prozesse verwendet werden.

Der Atlas kann von Projektierern, Energieversorgern, Kommunen und Behörden zur Identifikation geeigneter Anlagenstandorte verwendet werden. Er zeigt für die Standorte verschiedene Kennzahlen auf, die für eine Investitionsentscheidung richtungsweisend sind: neben der Elektrolysekapazität auch die Wasserstoffgestehungs- und -bereitstellungskosten, die Potenziale zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Elektrolyse und der jährliche Energiebedarf. 

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