33-kV-Technik für Solarpark "Boldekow" Ormazabal liefert Mittelspannungslösung an Iberdrola

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Iberdrola Deutschland hat Ormazabal mit der Lieferung der Mittelspannungslösung für das erste deutsche Solarparkprojekt beauftragt. Die Lösung ermöglicht die Einspeisung der erzeugten grünen Energie in das öffentliche Stromnetz. Im Mai 2025 wurde der Solarpark Boldekow in Mecklenburg-Vorpommern in Betrieb genommen und erzeugt nun jährlich mehr als 53 GWh umweltfreundlichen Strom.

Der Solarpark "Boldekow" in Mecklenburg-Vorpommern wird jährlich rund 53 GWh Strom erzeugen. Die Mittelspannungslösung von Ormazabal ermöglicht die Einspeisung der erzeugten grünen Energie in das öffentliche Stromnetz.(Bild:  Iberdrola)
Der Solarpark "Boldekow" in Mecklenburg-Vorpommern wird jährlich rund 53 GWh Strom erzeugen. Die Mittelspannungslösung von Ormazabal ermöglicht die Einspeisung der erzeugten grünen Energie in das öffentliche Stromnetz.
(Bild: Iberdrola)

In der Umspannstation von Iberdrola in Boldekow verbindet ein Leistungstransformator das 110-kV-Hochspannungsnetz mit dem mittelspannungsseitigen Teil des Energieverteilungssystems. Ormazabal lieferte die komplette Sammelstation mit fünf Mittelspannungsfeldern vom Typ "cpg.0", die das Herzstück der Umspannwerksinfrastruktur bilden. Die Schaltanlage ist für eine Betriebsspannung von 33 kV und einen Nennstrom von 1250 A ausgelegt. Als Verbindung zwischen dem Leistungstransformator und dem Solarpark umfasst die cpg.0 ein Feld für die Einspeisung des Trafos, ein Feld für den Versorgungstransformator und drei Abgangsfelder für den Solarpark.

Gemeinsam in die Zukunft

Mit dem Projekt setzt Iberdrola die Ausweitung auf dem deutschen Markt für erneuerbare Energien fort und baut die langjährige Partnerschaft mit Ormazabal aus. Beide Unternehmen bringen jahrzehntelange Expertise in der Entwicklung und Umsetzung öffentlicher Stromverteilungsinfrastrukturen sowie bei Netzanschlussprojekten für erneuerbare Energien mit. Ihre gebündelte Erfahrung macht sie zu starken Partnern für die Energiewende. Weltweit wurden unter anderem Projekte wie Ciudad Rodrigo und Pizarro (Spanien), Santiago, La Ventosa und La Venta (Mexiko), Pyrgari (Griechenland) und Tâmega (Portugal) gemeinsam umgesetzt. Dabei wurden stets Lösungen entwickelt, die an die individuellen technischen Anforderungen der jeweiligen Länder angepasst sind.

Der Solarpark Boldekow in Deutschland ist mit über 80.000 Solarmodulen ausgestattet und hat eine Gesamtleistung von 56 MWp. Für seine Umspannstation benötigte Iberdrola eine komplette Sammelstation mit kurzer Lieferzeit. Trotz der aktuell schwierigen Verfügbarkeit von Stationen am Markt konnte Ormazabal diese Anforderung mit einer Gritec-Station erfüllen, die mit einer Schaltanlage für die Primärverteilung und moderner Kommunikationstechnik von Ormazabal ausgestattet ist.

Überwachung aus der Ferne

Da die Anlage von Iberdrolas CORE-Kontrollzentrum aus Spanien überwacht und ferngesteuert wird, integrierte Ormazabal die Kommunikationstechnik gemäß dem IEC-61850-Protokoll in die SCADA-Infrastruktur des Kunden. Das System umfasst das Ormazabal eigene Schutzgerät "ekor.rpa 200" mit Steuerungs- und Messfunktionen sowie Switch.

Neben der Einhaltung der lokalen technischen Anschlussbedingungen (TAB) musste die Station die Vorgaben von Iberdrola erfüllen, darunter umfassende Dokumentations- und Genehmigungsverfahren über die eigene Projektmanagementplattform des Energieunternehmens.

Als Bestandteil der Umspannstation von Iberdrola war es auch nötig, dass die Sammelstation lokale Anforderungen für die Baugenehmigung erfüllt, darunter Brandschutz und statische Berechnungen. Das Solutionsteam von Ormazabal konfigurierte die Station entsprechend dem Brandschutzkonzept von Iberdrola und stellte die Einhaltung aller Konstruktions- und Genehmigungsprozesse sicher, einschließlich der statischen Berechnung für das Gebäude.

Im Rahmen eines langfristigen Direktstromliefervertrags wird der Solarpark Boldekow 100 % der grünen Energie an Vodafone liefern – genug, um rund 3.000 Mobilfunkmasten mit Strom zu versorgen und jährlich 20.000 t CO2-Emissionen zu vermeiden.

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