Plattform für interdisziplinäre Forschungsprojekte Neue Forschungsanlage der TUM: Agri-Photovoltaik für nachhaltige Landwirtschaft

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Die Technische Universität München hat eine Forschungsanlage für Agri-Photovoltaik in Betrieb genommen – zur Untersuchung der Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Nutzung.

(Bild:  © Skip Monday/stock.adobe.com)
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Die Technische Universität München (TUM) eröffnete in Dürnast bei Freising eine Forschungsanlage zu Agri-Photovoltaik (Agri-PV). Die rund 2,5 Hektar große Anlage soll in den kommenden Jahren als Plattform für interdisziplinäre Forschungsprojekte dienen. Das Ziel ist die Untersuchung der Auswirkungen von Agri-PV auf die landwirtschaftliche Nutzung, Erträge, Betriebsabläufe sowie auf ökologische Faktoren.

Agri-Photovoltaik (AgriPV), die gleichzeitige Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für die Nahrungsmittelproduktion und für die Photovoltaik-Stromerzeugung, gilt als einer der Hoffnungsträger unter den erneuerbaren Energien und soll verschiedene Vorteile vereinen – auch für Landwirte. Für die Betriebe eröffnet Agri-Photovoltaik die Möglichkeit, ökonomisch und ökologisch nachhaltiger zu werden. Durch die weitere Einnahmequelle und eigene Stromversorgung sind sie weniger abhängig von Fluktuationen in der Ernte oder von Marktsituationen. Durch die Versorgung aus erneuerbaren Energiequellen leisten sie zudem einen weiteren Beitrag die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Agri-PV-Forschungsanlage der TUM

Auf der Forschungsfläche der Technischen Universität München sind in 14 Reihen zwei verschiedene Typen von Photovoltaikanlagen installiert: vertikale und nachgeführte Module. Vertikale Module sind stationär nach Osten/Westen ausgerichtet und produzieren vor allem morgens und nachmittags Energie. Die nachgeführten Anlagen sind mit speziellen Trackern ausgestattet und bewegen sich mit der Sonne, dadurch können sie auch über die Mittagsstunden Energie generieren. Die beiden Systeme ergänzen sich somit, um ganztägig Energie zu produzieren.

„Agri-Photovoltaik setzt an zwei der großen Themen unserer und künftiger Generationen an: Ernährungssicherung und nachhaltige Stromversorgung“, erklärte Prof. Ingrid Kögel-Knabner, Dekanin der TUM School of Life Sciences und Professorin für Bodenkunde, anlässlich der Eröffnung der Forschungsanlage in Dürnast.

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