Dekarbonisierung von Lieferketten Hylion-Netzwerk: E-Methanol für CO2-reduzierte Lieferketten

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Das Ziel des Netzwerks Hylion ist der Aufbau einer europäischen End-to-End-Lieferkette von CO2-reduziertem Wasserstoff und E-Methanol. Die Produktion soll in Schottland stattfinden.

(Bild:  flow art 7 / Adobe Stock)
(Bild: flow art 7 / Adobe Stock)

Das Netzwerk Hylion hat das Ziel, eine länderübergreifende, europäische End-to-End-Lieferkette von CO2-reduziertem Wasserstoff und E-Methanol aufzubauen. In Schottland soll durch Partner des Netzwerks CO2-reduzierter Wasserstoff aus erneuerbaren Energien hergestellt und anschließend in E-Methanol umgewandelt werden. Das E-Methanol soll für verschiedene Anwendungen in Europa – auch Deutschland – verteilt werden. Geplanter Einsatz ist in der Luft- und Schifffahrt sowie im Motorsport. Der geplante Produktionsstart der Anlage ist voraussichtlich Anfang 2028.

Das Hylion-Netzwerk besteht aus Partnern, wie ARUP, McPhy Energy S.A.S, Bosch Manufacturing Solutions, E. ON Energy Infrastructure Solutions, CO2 Recovery Ltd & The Carbon Removers, Mareneco, Cadeler A/S sowie P1 Fuels.

Die MHP Management- und IT-Beratung unterstützt im Rahmen des Netzwerks mit Beratungsexpertise im Bereich der strategischen Geschäftsfeldentwicklung und der umfassenden Netzwerkkoordination in den verschiedenen Projektphasen sowie bei der Digitalisierung der gesamten Lieferkette.

Hylion: 45.000 Tonnen E-Methanol jährlich

Geplant ist, dass E. ON Energy Infrastructure Solutions das biogene CO2 zur Herstellung von E-Methanol aus dem Biomassekraftwerk in Lockerbie zur Verfügung stellen wird. Der andere Teil kommt aus dem Whisky-Herstellungsprozess. Hierbei werden The Carbon Removers und CO2 Recovery das CO2 gewinnen, verflüssigen und speichern. Beides soll dann in einer E-Methanol-Syntheseanlage verarbeitet werden. 

In einem ersten Piloten ist geplant, 63.000 Tonnen biogenes CO2 pro Jahr für die Produktion von E-Methanol zu verwenden. Dieses CO2 soll einerseits aus Biomasse und anderseits von der Whisky-Industrie kommen. Daraus ergeben sich für das Pilotprojekt 9.000 Tonnen Wasserstoff und 45.000 Tonnen E-Methanol pro Jahr. 

Es bestehen bereits Skalierungsmöglichkeiten in den Folgejahren: Die Elektrolyseur-Kapazitäten lassen sich signifikant und nahezu modular erweitern. So sind nach aktuellem Stand rund 380.000 Tonnen CO2 aus Biomasse als auch 300.000 Tonnen CO2 aus der Whisky-Industrie für das Netzwerk Hylion verfügbar.

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