Bebauungsplan beschlossen Grünes Licht für Solarpark "Langendorf"

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Der Gemeinderat von Elsteraue in Sachsen-Anhalt hat den Bebauungsplan für den Solarpark Langendorf als Satzung beschlossen. Damit ist das Planungsrecht geschaffen und der Projektierer RES kann in die Umsetzungsphase gehen. Der Solarpark soll künftig rechnerisch rund 24.000 Haushalte mit Strom versorgen und jährlich etwa 67.000 t CO₂ einsparen.

Der Solarpark "Langendorf" soll nach Fertigtellung rechnerisch rund 24.000 Haushalte mit Strom versorgen und jährlich etwa 67.000 t CO₂ einsparen. (Bild:  RES)
Der Solarpark "Langendorf" soll nach Fertigtellung rechnerisch rund 24.000 Haushalte mit Strom versorgen und jährlich etwa 67.000 t CO₂ einsparen.
(Bild: RES)

RES wird den Solarpark in mehreren Bauabschnitten realisieren und an das bestehende Umspannwerk im Industriepark Tröglitz anschließen. Für die erste Teilfläche mit einer geplanten Leistung von rund 32 MWp ist der Baustart im Jahr 2027 vorgesehen. Insgesamt ist für den Solarpark Langendorf eine Leistung von rund 84 MWp geplant.

Anpassungen beim Netzanschluss

Im Zuge der weiteren Planung wurde die Kabeltrasse aufgrund veränderter Anforderungen an den Netzanschluss neu konzipiert. Damit verbunden waren zusätzliche Abstimmungen mit der Gemeinde und den zuständigen Behörden.

Allein für den ersten Bauabschnitt fließen über einen Zeitraum von 30 Jahren Einnahmen von insgesamt rund 2 Millionen Euro. Für das Projekt werden insgesamt Einnahmen von 4,5 Millionen Euro prognostiziert. Gelder, über die die Gemeinde verfügen kann und die damit allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen. Darüber hinaus ist vorgesehen, auch die Anwohnenden direkt von der Energiewende vor Ort profitieren zu lassen. Die konkrete Ausgestaltung ist derzeit noch in der Abstimmung.

Solarpark auf ehemaliger Tagebaufläche

Der Solarpark entsteht auf einer rekultivierten Braunkohlenhalde östlich des Ortsteils Langendorf. Er wird nach den Grundsätzen der "Guten Planung" des Bundesverbandes neue Energiewirtschaft geplant und umgesetzt. Ziel ist es, Energieerzeugung und ökologische Aufwertung miteinander zu verbinden. Dazu zählen unter anderem die Einsaat von extensivem Grünland, Hecken zur Eingrünung sowie Wildtierkorridore und Mulden für Amphibien. Die Maßnahmen tragen dazu bei, die Fläche langfristig ökologisch aufzuwerten und die Artenvielfalt zu fördern.

Der Baustart für den ersten Bauabschnitt ist für Januar 2027 vorgesehen. Die Inbetriebnahme der ersten Teilfläche soll bis Ende 2027 erfolgen. Parallel dazu wird die Planung weiterer Teilflächen vorangetrieben.

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