Strom aus erneuerbarer Energie, Wasserstoff und Wärme GP Joule und H2Saar erstellen zukunftsweisendes Energiekonzept für Flughafen Saarbrücken

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Mit einem umfassenden Energiekonzept von GP Joule und der Saarländischen Wasserstoffagentur (H2Saar) geht die Flug-Hafen-Saarland GmbH (fhSaar) einen entscheidenden Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung. Erarbeitet wurde ein Versorgungskonzept, das auf der intelligenten Kombination von Strom aus erneuerbaren Energien, lokaler Wasserstoffproduktion und effizienter Wärmenutzung basiert.

Der Flughafen Saarbrücken wird künftig über ein Energiekonzept versorgt, das die Umweltbilanz und Wirtschaftlichkeit maßgeblich verbessert.(Bild: Flughafen Saarbrücken)
Der Flughafen Saarbrücken wird künftig über ein Energiekonzept versorgt, das die Umweltbilanz und Wirtschaftlichkeit maßgeblich verbessert.
(Bild: Flughafen Saarbrücken)

Im Mittelpunkt des Energiekonzepts steht die Optimierung der bestehenden Photovoltaikanlagen durch ein Re-Powering , um deren Leistungsfähigkeit deutlich zu steigern. Ergänzt wird dies durch die geplante Installation eines 3-MW-Elektrolyseurs, der überschüssigen erneuerbaren Strom in speicherbaren, grünen Wasserstoff umwandelt. Bis zu 300 t können pro Jahr produziert werden. Genug, um jeden Tag zum Beispiel 27 Brennstoffzellenbusse vollzutanken.

Die erzeugte Abwärme der Elektrolyse soll in das Wärmenetz des Flughafens eingespeist werden, um die Energieeffizienz weiter zu erhöhen. Zusätzlich wird die Vermarktung des vor Ort produzierten Wasserstoffs in der Region empfohlen, um die Entwicklung einer lokalen Wasserstoffwirtschaft zu fördern. Ein weiteres Schlüsselelement im Energiekonzept ist der Abschluss eines Power Purchase Agreements (PPA) zur zusätzlichen Absicherung des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen.

„Langfristig verbesserte Wirtschaftlichkeit“

„Die Zusammenarbeit mit GP Joule und der Wasserstoffagentur H2Saar erlaubt es dem Flughafen Saarbrücken, ein wegweisendes Energieversorgungskonzept zu entwickeln, das nicht nur die Umweltbilanz optimiert, sondern auch langfristig zu einer verbesserten Wirtschaftlichkeit beiträgt“, sagt Thomas Schuck, Geschäftsführer des Flughafens und der fhSaar.

Katharina Sailer, Senior Consultant bei GP Joule Consult, betont: „Dieses Projekt zeigt beispielhaft, wie Flughäfen zu Vorreitern der Energiewende werden können. Durch die Integration erneuerbarer Energien, der Wasserstoffproduktion und der intelligenten Wärmenutzung schaffen wir ein ganzheitliches, nachhaltiges Energiesystem.“

Das gemeinsam entwickelte Energiekonzept bildet die Basis für die zukünftige Umsetzung konkreter Maßnahmen am Flughafen Saarbrücken und unterstreicht das gemeinsame Engagement von GP Joule, H2Saar und dem Flughafen, die Wasserstoffwende im Saarland voranzutreiben.

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