Fraport Flughafen Frankfurt: Vertikale Solarmodule für ganztägige stabile Stromversorgung

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Der Flughafen Frankfurt nimmt an der Startbahn West eine knapp 3 Kilometer lange Photovoltaikanlage in Betrieb. Das Besondere daran: Die Module sind vertikal angeordnet.

(Bild:  Fraport)
(Bild: Fraport)

Eine Länge von 2.800 Metern, 37.000 Module und eine Spitzenleistung von 17,4 Megawatt – Fraport nimmt am Flughafen Frankfurt eine riesige Photovoltaikanlage an der Startbahn West in Betrieb. Der damit gewonnene Strom soll vor allem für die Klimatisierung der Terminals und für die E-Fahrzeugflotte verwendet werden.

Flughafen Frankfurt: Vertikale Solarmodule

Die Module der neuen Solaranlage sind nicht wie üblich schräg angeordnet, sondern vertikal. Damit ist das System nicht nur platzsparend, sondern soll bereits bestehende konventionelle PV-Anlagen am Flughafen optimal ergänzen. Diese sind auf Dachflächen zu finden und werden auch auf dem Parkhaus und Hauptgebäude des neuem Terminal 3 installiert.

Während konventionelle, schräg lagernde Panels ihre Spitzenleistung vor allem in den Mittagsstunden erreichen, fangen die vertikalen Panels an der Startbahn West mit ihrer Ost-West-Ausrichtung überwiegend in den Vor- und Nachmittagsstunden das Sonnenlicht ein. Die Kombination aus beiden Technologien soll eine stabile solare Stromversorgung über den ganzen Tag hinweg sichern.

Der senkrechte Aufbau des Anlagentyps sorgt darüber hinaus dafür, dass die darunterliegende Vegetation weiterhin gut gedeihen kann, da die Module weder Sonnenlicht noch Niederschläge zurückhalten.

Mit der neuen Photovoltaikanlage kommt der Frankfurter Airport seinem Ziel ein Stück näher, bis spätestens 2045 treibhausgasneutral und CO2-frei zu werden.

Immer mehr Solarbetreiber setzen auf vertikal Module. Ein weiteres Beispiel ist das Kieswerk Jais im bayerischen Gilching. Dort steht die weltweit erste schwimmende Photovoltaikanlage mit vertikalen SKipp-Modulen. Mit rund 2.600 vertikalen Modulen in Ost-West-Ausrichtung soll die größte Stromproduktion am Vor- und Nachmittag erreicht werden, wenn sich entstehende Überschüsse besonders profitabel in das Netz eingespeist lassen.

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