Überbrückungsfinanzierung Batterieforschung: Bundesministerium für Forschung sichert neue Projekte

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Nach dem Wegfall des Klima- und Transformationsfonds sichert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Batterieforschung nun mit einer Überbrückungsfinanzierung.

(Bild:  drizzlingstarsstudio / Adobe Stock)
(Bild: drizzlingstarsstudio / Adobe Stock)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte bisher den Großteil der Aktivitäten rund um die Batterieforschung aus dem sogenannten Klima- und Transformationsfond (KTF, „Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Elektromobilität“). Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 15. November 2023 wurde eine Konsolidierung des KTF notwendig.

Für Neubewilligungen stehen ab dem Haushaltsjahr 2025 keine Mittel für Batterieforschungsprojekte mehr zur Verfügung. Da das Aufstellungsverfahren für den Haushalt 2025 nicht abgeschlossen werden konnte, hätten dieses Jahr zunächst keine Forschungsprojekte starten können. Mit der kurzfristig gefundenen Überbrückungsfinanzierung können bewilligungsfähige Projekte angeschoben werden.

Wir werden ab sofort alle uns vorliegenden bewilligungsfähigen Projekte in der Batterieforschung auf den Weg bringen.

Cem Özdemir, Bundesminister für Bildung und Forschung

Bis zu 25 Millionen Euro für die Batterieforschung

Das BMBF stellt daher eine Überbrückungsfinanzierung von bis zu 25 Millionen Euro bereit. Damit soll eine Kontinuität in der Batterieforschung ermöglicht werden.

„Wir werden ab sofort alle uns vorliegenden bewilligungsfähigen Projekte in der Batterieforschung auf den Weg bringen“, erklärt Cem Özdemir, Bundesminister für Bildung und Forschung. Die Batterieforschung entscheide über die Technologieführerschaft in zentralen Zukunftsfeldern. „Wer global führend wird bei leistungsstarken und gleichzeitig preiswerten Energiespeichern, wird die Wertschöpfung der Zukunft bestimmen. Der Fortschritt bei der Batterietechnik ist entscheidend dafür, dass auch das Auto von morgen aus Deutschland kommt. Wollen wir ein Autoland und ein Land der Tüftler bleiben, müssen wir Batterieland werden.“

Batteriegroßspeicher seien Katalysatoren der Energiewende und würden eine stabile Versorgung sowie wettbewerbsfähige Strompreise ermöglichen. All das seien zentrale Faktoren für unseren Wirtschaftsstandort.

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