Nachhaltige Schifffahrt und regionale Energieunabhängigkeit Batteriespeicher für emissionsfreie Inselmobilität

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Die AG Reederei Norden-Frisia setzt ein Zeichen für die maritime Mobilitäts- und Energiewende: Mit der Integration zweier Batteriespeicher von Stabl Energy erweitert das Traditionsunternehmen sein Energiekonzept und macht einen großen Schritt in Richtung klimaneutrale Inselversorgung.

Der Katamaran "Frisia E-1" ist das erste vollelektrisch betriebene Seeschiff unter deutscher Flagge im Linienbetrieb. (Bild:  AG Reederei Norden-Frisia)
Der Katamaran "Frisia E-1" ist das erste vollelektrisch betriebene Seeschiff unter deutscher Flagge im Linienbetrieb.
(Bild: AG Reederei Norden-Frisia)

Die neuen Energiespeicher im 20-ft-Containerformat, ausgestattet mit insgesamt 1.849 kWh nutzbarer Kapazität und einer Leistung von 608 kW, erfüllen eine doppelte Mission, denn sie optimieren die Nutzung des eigens erzeugten Solarstroms und entlasten gleichzeitig das Stromnetz beim Laden des neuen E-Katamarans "Frisia E-1", dem ersten vollelektrischen Seeschiff im deutschen Linienbetrieb. Zum Einsatz kommen Second-Life-Batteriemodule aus Elektrofahrzeugen, die dank der Multilevel-Wechselrichtertechnologie von Stabl direkt und effizient weiterverwendet werden können. Damit kombiniert die Reederei ökologische Kreislaufwirtschaft mit einer strategischen Erhöhung ihrer Energieautarkie. AG Reederei Norden-Frisia übernimmt mit zwölf Fähr-, Fahrgast und Frachtschiffen seit über 150 Jahren die Aufgaben eines klassischen Inselversorgers, indem sie ab Norddeich im Schwerpunkt die Inseln Norderney und Juist mit dem ganzjährigen Linienfährdienst bedient.

Batteriespeicher für ein Leuchtturmprojekt der maritimen Energiewende

"Das ostfriesische Wattenmeer ist unser Fahrtgebiet und als Nationalpark sowie UNESCO-Weltnaturerbe besonders geschützt. Nachhaltigkeit ist für uns daher kein Nebenschauplatz, sondern unternehmerischer Kern. Mit den Batteriespeichern von Stabl Energy können wir nicht nur unsere CO₂-Bilanz weiter verbessern, sondern auch den ökologischen Fußabdruck der Elektromobilität durch die sinnvolle Zweitnutzung von E-Autobatterien deutlich reduzieren", betont Frisia-Vorstand Carl-Ulfert Stegmann.

Bei der Reederei Frisia tragen Batteriespeicher von Stabl Energy zur maritimen Energiewende bei.(Bild:  Stabl Energy, Janis Meyer Fotografie)
Bei der Reederei Frisia tragen Batteriespeicher von Stabl Energy zur maritimen Energiewende bei.
(Bild: Stabl Energy, Janis Meyer Fotografie)

Der Einsatz der Batteriespeicher ist Teil eines größeren Transformationsprozesses. Mit dem Ziel, einen geschlossenen Kreislauf aus Stromproduktion und Stromverbrauch aufzubauen, hat die Frisia schon frühzeitig begonnen, dafür geeignete Dachflächen mit PV-Kollektoren auszustatten. So betreibt die Reederei seit März 2024 einen 1,6 MW starken PV-Ladepark mit 600 überdachten Stellplätzen und 242 Ladepunkten. Eine weitere PV-Freifläche mit 750 kW ist in Planung. Im März 2025 ist mit der Frisia E-1 zudem das vollelektrisch betriebene Seeschiff unterwegs. Dieser CO2-frei operierende Katamaran verfügt über eine Kapazität von 150 Fahrgästen und steuert seitdem die Insel Norderney dreimal täglich an. Für die Fahrgäste des Frisia E-1 verkürzt sich die Fahrzeit nach Norderney damit auf 30 min.

"Die Reederei Frisia zeigt eindrucksvoll, wie emissionsfreie Mobilität, lokale Energieerzeugung und Batteriespeicher intelligent zusammenspielen können. Wir freuen uns sehr, mit unserer Technologie Teil dieses zukunftsweisenden Projekts zu sein und die maritime Energiewende gemeinsam mitzugestalten", so Martin Sprehe, Mitgründer & Geschäftsführer von Stabl Energy.

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