Wirtschaftliche Alternative zum Recycling Stabl Energy und Nobina: E-Bus-Batterien werden zu Energiespeichern

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

Ausgemusterte Batterien aus der Elektrobusflotte von Nobina sollen in Speichersystemen verbaut werden, anstatt sie einem zu frühen und kostenintensiven Recycling zurückzuführen.

(Bild:  Stabl)
(Bild: Stabl)

Stabl Energy und der nordische Busbetreiber Nobina tun sich zusammen, um ausgemusterte Batterien aus E-Bussen weiter zu nutzen anstatt sie zu recyclen. Die Batterien aus der Nobina-Elektrobusflotte sollen in Speichersystemen verbaut werden. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt werden die Batteriespeicher in den Ländern, in denen Nobina aktiv ist, errichtet und von Nobina zur Netzunterstützung betrieben. Darüber hinaus werden die Ortsnetze insgesamt stabilisiert und überschüssiger Strom steht zusätzlich zum Handel am Spotmarkt bereit.

Nobina ist der größte Busflottenbetreiber in der nordischen Region und in Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark vertreten. Jeden Tag fährt das Unternehmen rund 23-mal um den Globus und befördert dabei rund 1 Million Fahrgäste. Derzeit verfügt Nobina über mehr als 1.000 E-Busse. Die Gesamtbatteriekapazität liegt bei circa 500 MWh.

Wirtschaftliche Energiewende

Durch den Einsatz modularer Multilevel-Wechselrichter-Technologie, die es ermöglicht, Batteriespeichersysteme aus Second-Life-Batterien aufzubauen, lassen sich die Investitionskosten für E-Fahrzeuge durch die weitere Nutzung der Batterien kompensieren.

Das ist eine wirtschaftliche Alternative zum aktuellen Recycling-Prozess, der bis heute unattraktiv und teuer ist, wenn man alle damit verbundenen Prozesse berücksichtigt. Abgesehen davon, dass bei der Herstellung von Batterien bereits Treibhausgasemissionen freigesetzt wurden, stellen Anwendungen für die zweite Lebensphase sicher, dass die Batterien bis zum Lebensende und bei vollständiger Nutzung zur Reduzierung weiterer CO2-Emissionen beitragen.

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