Versorgt rund 14.000 Haushalte Zerbst: Deutschlands größtes Hybridkraftwerk setzt neue Maßstäbe

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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46,4-Megawatt-Solarpark mit 16-Megawatt-Batteriespeicher: Statkraft nimmt Deutschlands größtes PV-Batteriespeicher-Hybridkraftwerk in Betrieb.

(Bild:  Statkraft)
(Bild: Statkraft)

Das Hybridkraftwerk steht auf etwa 41 Hektar der ehemaligen Kiesgrube Zerbst in Sachsen-Anhalt. Der 46,4-Megawatt-Solarpark erzeugt knapp 50.000 Megawattstunden Grünstrom pro Jahr – genug, um rund 14.000 Haushalte zu versorgen und jährlich etwa 32.000 Tonnen CO2 einzusparen. Das Hybridkraftwerk in Zerbst ist die erste eigenentwickelte Erneuerbare-Energien-Anlage dieser Art, die Statkraft als Projektentwickler in Deutschland ans Netz bringt. Das Unternehmen investiert dabei rund 45 Millionen Euro.

Die 88 Batterie-Cubes mit je 16 Lithium-Ionen-Akkus und einer Gesamtleistung von 16 Megawatt speichern bis zu 57 Megawattstunden Strom. Sie können den überschüssigen Strom der Solarmodule tagsüber speichern und abends oder nachts, wenn kein Solarstrom erzeugt wird, bedarfsgerecht in das Stromnetz abgeben.

Die Anlage speist seit Oktober 2025 Energie ins Netz ein. Derzeit laufen abschließende Tests für den stabilen Netzanschluss des Hybridkraftwerks.

Freiwillige Kommunalabgabe von Statkraft

Die Stadt Zerbst profitiert finanziell vom Projekt. Statkraft entrichtet neben der Gewerbesteuer eine freiwillige Kommunalabgabe. Über die Einnahmen in Höhe von rund 100.000 Euro pro Jahr kann die Stadt frei verfügen.

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