Windenergie
Recycling: Rotorblätter als Problemabfall

Ein Gastbeitrag von Fabian Rechsteiner 4 min Lesedauer

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Windenergieanlagen erreichen nach 20 bis 25 Jahren das Ende ihrer Betriebszeit. Zwar weisen die Anlagen eine hohe Recycling-Fähigkeit auf – doch das gilt nicht für die Rotorblätter.

(Bild:  Katarina / Adobe Stock)
(Bild: Katarina / Adobe Stock)

Der Ausbau der erneuerbaren Energien steigt kontinuierlich an und im ersten Halbjahr 2024 kam ein Drittel der deutschen Stromproduktion aus Windenergie. Der geplante Ausbau soll auch weiterhin steigen und bis zum Jahr 2030 sind weitere 10 GW geplant. Nach 20 bis 25 Jahren erreichen Windenergieanlagen (WEA) jedoch das Ende ihrer Betriebszeit und bringen dann große Abfallmengen. Zur aktuellen Problematik tragen viele Anlagen bei, die in den großen Ausbauwellen der 00er-Jahren in Betrieb genommen wurden, und nun am Ende ihres Lebenszyklus angekommen sind. Grundsätzliche weisen diese Windenergieanlagen eine hohe Recycling-Fähigkeit von 80 bis 90 Prozent auf. Nur für die Rotorblätter gibt es derzeit kein adäquates Angebot an Verwertungsmöglichkeiten.

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