gesponsertSF₆-Aus und jetzt?  Warum trockene Luft von Nuventura zum neuen Mittelspannungs‑Standard wird

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Wenn die EU‑F‑Gas‑Verordnung (EU) 2024/573 eines klargemacht hat, dann dies: Mittelspannungs‑Schaltanlagen auf Basis von SF₆ oder anderen F‑Gas‑Isoliermedien sind ein Auslaufmodell. Ab 1. Januar 2026 dürfen neue SF₆‑Schaltanlagen bis 24 kV nur noch in Betrieb genommen werden, wenn keine geeignete F‑gas‑freie Alternative verfügbar ist; ab 2030 gilt das Gleiche für Spannungen über 24 kV bis 52 kV. Entscheidend ist dabei die Inbetriebnahme: Geliefert reicht nicht! Die Anlage muss installiert, verkabelt, geprüft, dokumentiert und betriebsbereit sein.

(Bild:  Nuventura GmbH)
(Bild: Nuventura GmbH)

Wenn die EU‑F‑Gas‑Verordnung (EU) 2024/573 eines klargemacht hat, dann dies: Mittelspannungs‑Schaltanlagen auf Basis von SF₆ oder anderen F‑Gas‑Isoliermedien sind ein Auslaufmodell. Ab 1. Januar 2026 dürfen neue SF₆‑Schaltanlagen bis 24 kV nur noch in Betrieb genommen werden, wenn keine geeignete F‑gas‑freie Alternative verfügbar ist; ab 2030 gilt das Gleiche für Spannungen über 24 kV bis 52 kV. Entscheidend ist dabei die Inbetriebnahme: Geliefert reicht nicht! Die Anlage muss installiert, verkabelt, geprüft, dokumentiert und betriebsbereit sein.

Regulatorischer Wendepunkt: Ende aller F‑Gase in der Mittelspannung

Oft wird die Verordnung als „SF₆‑Verbot“ verkürzt – tatsächlich geht sie weiter. Sie untersagt in neuen Mittelspannungs‑Schaltanlagen den Einsatz aller fluorierten Gase, also neben SF₆ auch Fluorketone (C5), Fluornitrile (C4) und HFO‑Gemische. Zulässig sind nur noch F‑gas‑freie Isoliermedien wie trockene Luft, Stickstoff, Kohlendioxid oder Gemische natürlicher Luftbestandteile. Der Gesetzgeber will damit Emissionen aus bestehenden F‑Gas‑Anlagen senken und Betreiber zum Wechsel zwingen, sobald tragfähige F‑gas‑freie Alternativen vorliegen – in der Mittelspannung ist dieser Punkt erreicht.

Haftung, Fristen und Ausnahmen

Verantwortlich ist eindeutig der Betreiber, nicht Hersteller oder EPC. Er muss dafür sorgen, dass nach den Stichtagen keine neuen SF₆‑ oder F‑Gas‑Schaltanlagen in Betrieb gehen, wenn F‑gas‑freie Alternativen verfügbar sind. Ausnahmen gelten nur, wenn nachweislich keine geeignete Lösung ohne F‑Gase existiert; spätestens mit dem ersten passenden Angebot ist dieses zu wählen. Für Spannungsebenen bis 24 kV sind mehrere SF₆‑freie GIS am Markt, sodass Derogationen faktisch kaum zu rechtfertigen sind. Wer dennoch eine Ausnahme nutzt, muss fünf Jahre lang dokumentieren, Behörden informieren und riskiert bei Verstößen Geldbußen bis zum Fünffachen des Anlagenwerts, bei Wiederholung bis zum Achtfachen.

Technische Antwort: Trockene‑Luft‑GIS

Vor diesem regulatorischen Hintergrund positioniert sich Nuventura mit einem klaren technischen Konzept: gasisolierte Mittelspannungs‑Schaltanlagen, die reinen trockenen Luftmix als Isoliermedium nutzen und vollständig auf fluorierte Gase verzichten.​

Die Schaltanlagentechnologie von Nuventura sind gemäß IEC 62271‑200‑zertifiziert und für die Spannungsebenen 24 kV und 36 kV vollständig typgeprüft. Sie kombiniert:​

  • eine kompakte, gekapselte GIS‑Architektur mit 31,5 kA/3 s Kurzschlussfestigkeit und 2500 A Sammelschienenstrom,
  • reine Trockenluft‑Isolation ohne SF₆, C4, C5 oder HFO‑Gemische,
  • standardisierte Schnittstellen, die den Austausch konventioneller GIS im Bestand erleichtern.​

Betreiber erhalten die gewohnte GIS‑Robustheit und Kompaktheit, nur eben ohne F‑Gase. Nuventuras Ansatz zielt darauf, die EU‑F‑Gas‑Verordnung ohne Ausnahmen zu erfüllen und einen langfristig konformen Standard zu etablieren, der sowohl die 2026‑ als auch die 2030‑Frist abdeckt.​

Betrieb, Schulung, Compliance

Während sich Diskussionen oft an Kilovolt und Kurzschlussströmen entzünden, spielt ein anderer Faktor für die Gesamtkosten eine entscheidende Rolle: der laufende Compliance‑Aufwand. SF₆‑ und F‑Gas‑Anlagen erfordern zertifiziertes Personal, regelmäßige Dichtheitsprüfungen, detaillierte Dokumentation und eine kostenintensive Rückgewinnung des Gases am Lebensende.​

F‑gas‑freie GIS wie die Anlagen von Nuventura eröffnen Betreibern eine völlig neue Freiheit:

  • keine F‑Gas‑Zertifizierung für Personal,
  • keine SF₆‑spezifischen Schulungen zu toxischen oder unter Druck stehenden Gasen,
  • keine Meldepflichten im Rahmen der F‑Gas‑Verordnung für die Schaltanlage,
  • keine Kosten und Risiken für Gasrückgewinnung und ‑entsorgung.​

Dazu kommt der operative Vorteil einer wartungsfreien Trockenluft‑Isolation, die keine Überwachung von Treibhausgasen erfordert und weniger abhängig von der Verfügbarkeit und den Preisen von Gas ist. 

Vom Risiko zur Chance: Frühzeitige Umstieg jetzt!

Die Kombination aus regulatorischem Druck, wachsender gesellschaftlicher Aufmerksamkeit für SF₆‑Emissionen und technologischer Reife F‑gas‑freier Lösungen verschiebt den Status quo in der Mittelspannung grundlegend. Die EU‑F‑Gas‑Verordnung definiert trockene‑Luft‑Schaltanlagen faktisch als neuen Standard, sobald sie verfügbar sind; für ≤ 24 kV und 36 kV ist diese Schwelle überschritten.

Nuventura adressiert diesen Wendepunkt mit einem klaren Angebot an Netzbetreiber, Stadtwerke, Industrie und Infrastrukturanbieter: IEC‑zertifizierte, SF₆‑freie GIS mit 24-28‑wöchigen Lieferzeiten, die ohne Übergangs- oder Sonderregelungen vollständig konform zur F‑Gas‑Verordnung sind. Wer seine Mittelspannungs‑Strategie heute auf trockene Luft ausrichtet, reduziert nicht nur Emissionen, sondern schafft sich langfristige Planbarkeit. Technisch, regulatorisch und wirtschaftlich.​

Für Fachentscheider ist damit die eigentliche Frage nicht mehr, ob SF₆ ersetzt wird, sondern womit und wie schnell. Nuventura liefert darauf eine präzise Antwort: mit trockener‑Luft‑GIS, die Mittelspannung fit macht für ein F‑gas‑freies Energiesystem.

Bildergalerie

Kontakt:
Nuventura GmbH
Wollenberger Str. 4F
13053 Berlin
Tel.: +49 30 120875290
Mail: info@nuventura.com
Web: www.nuventura.com

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