Wechselrichter und Energiespeichersysteme Sungrow eröffnet erste Produktionsstätte in Europa

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Der Anbieter von Wechselrichtern und Energiespeichersystemen (ESS) Sungrow errichtet in Wałbrzych in der polnischen Region Niederschlesien seine erste Produktionsstätte in Europa. Mit dem neuen Werk baut das Unternehmen seine Präsenz auf dem europäischen Markt deutlich aus.

Die Produktionsstätte, die Sungrow im polnischen Wałbrzych errichtet, wird auf die Fertigung großer Stückzahlen von Wechselrichtern und Energiespeichersystemen ausgerichtet sein.(Bild:  stock-adobe.com - Allahfoto)
Die Produktionsstätte, die Sungrow im polnischen Wałbrzych errichtet, wird auf die Fertigung großer Stückzahlen von Wechselrichtern und Energiespeichersystemen ausgerichtet sein.
(Bild: stock-adobe.com - Allahfoto)

Die Anlage wird sich über 65.400 m² erstrecken. Sungrow investiert rund 230 Millionen Euro und will damit die industrielle Basis für saubere Energietechnologien in Europa stärken. Das Unternehmen plant, den Betrieb innerhalb der kommenden zwölf Monate aufzunehmen. Perspektivisch sollen rund 400 neue Arbeitsplätze in der Region entstehen, insbesondere für Fachkräfte im Bereich der erneuerbaren Energien.

"Das neue Werk markiert einen wichtigen Meilenstein für Sungrow in Europa", betont Shawn Shi, Präsident von Sungrow Europe. "Es bringt uns näher an unsere Kunden und ermöglicht uns, schneller und gezielter auf Marktanforderungen zu reagieren. Gleichzeitig trägt die Anlage dazu bei, europäische Lieferketten zu stabilisieren und qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen."

Europäische Wertschöpfung gezielt stärken

Sungrow richtet die Produktionsstätte auf Serienfertigung in großer Stückzahl aus. Geplant ist eine jährliche Kapazität von bis zu 20 GW für Wechselrichter sowie 12,5 GWh für Energiespeichersysteme. Das Unternehmen setzt dabei auf moderne Fertigungs- und Qualitätssicherungsprozesse, um ein hohes Maß an Leistung, Zuverlässigkeit und Sicherheit sicherzustellen.

Auch für die Region ist das Projekt ein Meilenstein. Marcin Lerner, Präsident des Vorstands der Sonderwirtschaftszone Wałbrzych, betont: "Wir arbeiten seit Jahren daran, ein attraktives Umfeld für nationale und internationale Unternehmen zu schaffen. Die Investition von Sungrow zeigt, dass Polen innerhalb der europäischen Wertschöpfungskette für saubere Energie an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass Regionen wie Niederschlesien mit ihrer industriellen und technologischen Kompetenz zu den gefragtesten Standorten für Zukunftstechnologien zählen."

Produktionsstätte soll auch Sungrow-Logistik verbessern

Neben der lokalen Produktion will Sungrow mit dem neuen Werk auch die Logistik in Europa verbessern. Das Unternehmen verlagert damit zentrale Fertigungsschritte näher an seine Kunden, verkürzt dadurch Lieferzeiten und gestaltet Vertriebsprozesse effizienter. Insgesamt soll dies die Widerstandsfähigkeit der gesamten Wertschöpfungskette im Bereich sauberer Energie erhöhen.

Sungrow ist seit 2005 in Europa aktiv und agiert hier seit 2011 als eigenständige juristische Einheit. Heute unterhält das Unternehmen 25 lokale Niederlassungen, betreibt zwei Forschungs- und Entwicklungszentren, 26 Lagerstandorte und bietet Schulungs-, Technologie- und Servicezentren in der Region an. Der europäische Hauptsitz befindet sich in München.

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