Studie zur Kostensituation So viel kostet die Produktion einer Kilowattstunde Strom mit Windenergie

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Wie ist die Kostensituation bei der Stromproduktion mit Windenergie an Land? Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veröffentlichte hierzu eine aktuelle Studie.

(Bild:  Green Creator / Adobe Stock)
(Bild: Green Creator / Adobe Stock)

Die Deutsche WindGuard GmbH hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) eine Studie zur Kostensituation der Windenergie an Land im Jahr 2024 durchgeführt. Die Ergebnisse hat das BMWK jetzt veröffentlicht.

Die Basis der Studie bilden laut Deutsche WindGuard Erkenntnisse aus umfassenden Befragungen verschiedener Branchenakteure – darunter Hersteller von Windenergieanlagen und Projektentwickler. Neben den Kosten für die Windenergieanlage selbst berücksichtigt die Studie auch Aufwendungen für Projektplanung, Infrastruktur und Netzanbindung, Finanzierungskosten und während der Betriebszeit eines Windenergieprojekts anfallende Positionen wie beispielsweise Grundstückspachten, Wartung und Instandhaltung.

Kosten für die Produktion einer Kilowattstunde 

Die Analyse der einzelnen Kostenparameter hat ergeben, dass die mittleren Kosten für die Produktion einer Kilowattstunde an einem durchschnittlichen Windenergiestandort mit einer Standortgüte von 70 bis 80 Prozent zwischen 7,6 und 8,5 Cent pro Kilowattstunde liegen.

Ein gutes Verständnis der Kosten für die Energieerzeugung aus Windenergie ist wichtig, um die Wirtschaftlichkeit von Windenergieprojekten zu bewerten.

Dr. Dennis Kruse, Geschäftsführer Deutsche WindGuard

 „Projektspezifisch können die Kosten deutlich variieren – wir zeigen entsprechend auch auf, wie beispielsweise die Auswahl der Anlagentechnologie die Stromgestehungskosten beeinflusst“, erläutert Silke Lüers, Co-Head of Markets & Politics bei der Deutschen WindGuard und federführend für die Studie verantwortlich. „Auf Basis der aktuell vorliegenden Kostendaten und ergänzend getroffenen Annahmen ergibt sich eine Wahrscheinlichkeit von rund 80 Prozent für wirtschaftlich realisierbare Projektkonstellationen unter dem aktuellen Höchstwert von 7,35 Cent pro Kilowattstunde am 100-Prozent-Standort.“

Dr. Dennis Kruse, Geschäftsführer Deutsche WindGuard, unterstreicht: „Ein gutes Verständnis der Kosten für die Energieerzeugung aus Windenergie ist wichtig, um die Wirtschaftlichkeit von Windenergieprojekten zu bewerten.“ Der Windenergieausbau in Deutschland könne nur funktionieren, wenn die Kosten der Stromerzeugung über die Betriebszeit der Anlage gedeckt werden.

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