Stromspiegel 2025 Stromverbrauch stagnierte 2024: Unterschiede zwischen Bundesländern stark ausgeprägt

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Der Stromverbrauch in deutschen Haushalten stagnierte 2024. Am meisten Strom wurde im Saarland, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verbraucht.

(Bild:  © tiero/stock.adobe.com)
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Wegen steigender Preise und der Umwelt zuliebe ist in vielen Haushalten Stromsparen angesagt. Doch im letzten Jahr stagnierte der Stromverbrauch in deutschen Haushalten – er sank nur geringfügig um 0,6 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt der Stromspiegel 2025 der Beratungsgesellschaft Co2online. Nachdem der Stromverbrauch während der Corona-Pandemie 2021 um 5,7 Prozent gestiegen war, sank er in den Folgejahren deutlich um insgesamt 13 Prozent.

Höherer Strombedarf im Westen Deutschlands

Der Blick auf die Bundesländer zeigt erhebliche Unterschiede beim Pro-Kopf-Stromverbrauch: Am sparsamsten sind Haushalte in Sachsen (1.075 kWh pro Jahr), Thüringen (1.115 kWh) und Mecklenburg-Vorpommern (1.125 kWh), wo jährlich nur rund 430 bis 450 Euro Stromkosten pro Person anfallen. Im Gegensatz dazu verbrauchen Haushalte im Saarland (1.365 kWh), in Rheinland-Pfalz (1.350 kWh) und Nordrhein-Westfalen (1.340 kWh) am meisten Strom – das entspricht Kosten von etwa 535 bis 545 Euro pro Person.

Ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt in einer Wohnung mit zentraler Warmwasserbereitung verbraucht laut Co2online jährlich 1.900 Kilowattstunden (kWh) und bezahlt im Jahr 280 Euro mehr Stromkosten als ein vergleichbarer sparsamer Haushalt. 

Fast zwei Drittel der Nutzer des Stromspiegels geben an, dass sie noch Strom sparen können – sie wissen nur nur nicht immer wie, so Co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz. Die Beratungsgesellschaft bietet auf ihrer Webseite einen Stromcheck an, der eine Analyse des Stromverbrauchs durchführt und passende Spartipps vorschlägt.

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