Solar-Trägerpfannen Solarmodule horizontal oder vertikal installieren: Flexibilität bei der Wahl des Montagesystems

Von 3 min Lesedauer

Im Sommer 2022 installierte die Dachdeckerei Böttcher aus Melle auf einer Gewerbeimmobilie in Bohmte bei Osnabrück 400 Solar-Trägerpfannen von Fleck. Grund für die Ausstattung war, dass auf der circa 1.800 m2 großen Dachfläche 550 m2 Solarmodulfläche geschaffen werden sollte, um Strom für den Eigenbedarf und zum Einspeisen ins Stromnetz zu produzieren.

(Bild: Fleck)
(Bild: Fleck)

Bei dem Gewerbeobjekt handelt es sich um eine Bestandsimmobilie, die derzeit von einem Hersteller von Brandschutzausrüstung und Brandbekämpfungssystemen angemietet ist. Der Eigentümer hatte bereits andere Dachflächen seiner Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Jetzt wollte er das auch bei diesem Gebäude umsetzen. Weil das Dach eine Dachneigung von weniger als 20 ° aufweist, sollten keine Solar-Dachhaken verwendet werden. Die Wahl fiel deshalb auf Solar-Trägerpfannen von Fleck, die sich bei einem regelkonformen Unterdach schon ab 10 ° Dachneigung einsetzen lassen.

Solarmodule horizontal oder vertikal verbauen: Leicht umzusetzende Lösungen

Auf dem Steildach einer Industriehalle in Bohmte kamen 400 Solar-Trägerpfannen von Fleck zum Einsatz. So wurden rund 550 m2 Solarmodulfläche geschaffen. (Bild: Fleck)
Auf dem Steildach einer Industriehalle in Bohmte kamen 400 Solar-Trägerpfannen von Fleck zum Einsatz. So wurden rund 550 m2 Solarmodulfläche geschaffen.
(Bild: Fleck)

Die ausführende Dachdeckerei Böttcher hat mit Produkten von Fleck bereits viele Erfahrungen gemacht. „Wir stehen seit 1992 für eine individuelle, persönliche Beratung und ein umfassendes Leistungsspektrum rund um das Dach“, sagt Geschäftsführer Martin Böttcher. „Wir arbeiten dabei sehr oft mit Produkten von Fleck. Sie ermöglichen es uns, unseren Kunden passgenaue und sehr leicht umzusetzende Lösungen für ihre jeweiligen Anliegen anbieten zu können.“

Solar-Trägerpfannen von Fleck sind TÜV-geprüft und werden mit vormontierter sowie in der Neigung verstellbarer Montageaufnahme für viele handelsübliche Solar-Unterkonstruktionen geliefert. „Dank einer großen Formen- und Farbvielfalt lassen sie sich perfekt in bestehende Dachflächen integrieren“, weiß Böttcher. Zudem sind sie aufgrund der speziellen Konstruktion für die sichere Lastabtragung über die Dachlattung unabhängig von den Sparrenabständen einsetzbar – und damit die passende Lösung für entsprechend tragfähige Aufsparrendämmsysteme.

Formstabil und langlebig

Auch das Material überzeugt. „Wir verbauen für unsere Kunden nur äußerst langlebige und zuverlässige Produkte“, unterstreicht Böttcher. „Denn nur so können wir dem hohen Anspruch an uns selbst gerecht werden.“ Die formstabilen Solar-Trägerpfannen bestehen aus hochwitterungsbeständigem Hart-PVC mit einer UV-beständigen Farbbeschichtung – passend zur gewählten Dacheindeckung. Die abgewinkelte, rückseitig angebrachte und lastabtragende Trägerplatte ist eine stabile, verzinkte Stahlplatte und wird durch ein massives Z-Profil zur Windsogsicherung ergänzt. Die außenliegende Solar-Montagehalterung besteht aus hochfestem VA-Edelstahl. „Solar-Trägerpfannen von Fleck ermöglichen nicht nur uns einen zügigen Einbau“, so Böttcher. „Auch das Unternehmen, das für die Installation der Technik der Solaranlage zuständig ist, profitiert davon.“

Einbau horizontal oder vertikal möglich

Durch die sparrenunabhängige Positionierung der Solar-Trägerpfannen wird bei einer horizontalen Montage der Solarmodule nur eine optimal verteilte vertikale Schienenebene benötigt.

Das bestätigt Patrick Hoffmann, der zusammen mit Dennis Oberhommert die Geschäfte von Elektro Oberhommert führt und Böttcher damit beauftragt hat, bei dem Objekt in Bohmte alle Dachdeckerarbeiten auszuführen: „Einer von vielen Vorteilen der Solar-Trägerpfannen von Fleck ist, dass sie gleichermaßen einen horizontalen wie vertikalen Einbau der Solarmodule ermöglichen.“ In dem speziellen Fall wurden die monokristallinen Module auf einer horizontalen Schienenkonstruktion „K2 Singlerail“ des Herstellers K2-Systems aus Renningen, Baden-Württemberg, montiert. Insgesamt wurden 550 m² Solarmodulfläche eingebaut. „Die Photovoltaikanlage produziert bis zu 88,5 kW Energie“, berichtet Hoffmann. „Der produzierte Strom wird zum Teil dafür verwendet, den Eigenbedarf der Immobilie zu decken. Überschüssiger Strom wird in das Stromnetz eingespeist. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten mit stark schwankenden Energiepreisen stellt selbstproduzierter Strom aus modernen Photovoltaikanlagen eine hervorragende, weil sichere und kalkulierbare Alternative dar.“

Dank der Formenvielfalt lassen sich die Solar-Trägerpfannen einfach in die bestehende Dachfläche integrieren.(Bild: Fleck)
Dank der Formenvielfalt lassen sich die Solar-Trägerpfannen einfach in die bestehende Dachfläche integrieren.
(Bild: Fleck)
Die Solar-Trägerpfannen werden mit zwei handelsüblichen Spenglerschrauben, die im Lieferumfang enthalten sind, an der Dachlattung befestigt.(Bild: Fleck)
Die Solar-Trägerpfannen werden mit zwei handelsüblichen Spenglerschrauben, die im Lieferumfang enthalten sind, an der Dachlattung befestigt.
(Bild: Fleck)

Ein Modell für fast 300 Dachpfannentypen

Die Fleck-Solar-Trägerpfanne kann passend für nahezu 300 Typen von Dachpfannen produziert werden und wird immer in der Farbe der jeweiligen Eindeckung lackiert. In vorliegenden Fall wurden die Pfannen für das Modell „Nelskamp (Nibra) DS 5“ in der Farbe „altfarben engobiert“ hergestellt. Als Alternative zum pfannenspezifischen Modell bietet der Hersteller die „Solarflex“-Universalträgerpfanne an. Sie verfügt über die gleichen Eigenschaften wie die Solar-Trägerpfanne – mit dem Unterschied, dass sie sich dank der flexiblen Manschette aus Bleiersatz an sämtliche Dächer regensicher anschließen lässt. Zudem ist sie bei großformatigen Dachpfannen einsetzbar.

Das rückseitig angebrachte Z-Profil sorgt für eine optimale Windsogsicherung. Zu sehen ist auch die im vorgegebenen Abstand gesetzte, statisch erforderliche Zusatzlatte.(Bild: Fleck)
Das rückseitig angebrachte Z-Profil sorgt für eine optimale Windsogsicherung. Zu sehen ist auch die im vorgegebenen Abstand gesetzte, statisch erforderliche Zusatzlatte.
(Bild: Fleck)
Die werkseitig montierten Solarträgerstützen zur Aufnahme der Montageschienen lassen sich in Höhe und Neigung justieren.(Bild: Fleck)
Die werkseitig montierten Solarträgerstützen zur Aufnahme der Montageschienen lassen sich in Höhe und Neigung justieren.
(Bild: Fleck)

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