Solarpark RWE liefert Solarstrom aus dem Tagebau Hambach

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

Der RWE Neuland Solarpark ist jetzt vollständig in Betrieb gegangen. Die beim Tagebau Hambach installierten 22.000 Solarmodule liefern Grünstrom für mehr als 3.100 Haushalte. Eine weitere Photovoltaikanlage ist bereits in Bau und soll 2024 in Betrieb gehen.

Der RWE Neuland Solarpark befindet sich im Tagebau Hambach im Rheinischen Revier.(Bild:  RWE Renewables Europe)
Der RWE Neuland Solarpark befindet sich im Tagebau Hambach im Rheinischen Revier.
(Bild: RWE Renewables Europe)

RWE hält das Tempo weiter hoch beim Ausbau der grünen Stromproduktion im Rheinischen Revier: Am Fuß der Sophienhöhe im Tagebau Hambach hat das Unternehmen eine weitere Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher vollständig in Betrieb genommen. Entstanden ist der neue Solarpark auf einer Kiesfläche im Uferbereich des künftigen Hambacher Sees. Doch bis die ersten Wellen ans Ufer schlagen, vergehen gut 40 Jahre – Zeit genug, das Gelände zwischenzeitlich energetisch und ökologisch zu nutzen. 

RWE Neuland Solarpark mit 12 Megawatt Leistung

Der RWE Neuland Solarpark erzeugt mit 22.000 Solarmodulen eine Leistung von 12 Megawatt. (Bild:  RWE Renewables Europe)
Der RWE Neuland Solarpark erzeugt mit 22.000 Solarmodulen eine Leistung von 12 Megawatt.
(Bild: RWE Renewables Europe)

Der „RWE Neuland Solarpark“ hat eine Leistung von 12 Megawatt peak (8,4 MWac). Die 22.000 Solarmodule erzeugen ausreichend Grünstrom, um rechnerisch mehr als 3.100 Haushalte klimafreundlich zu versorgen. Verbaut wurden Module, die von beiden Seiten lichtempfindlich sind. Zusätzlich zur direkten Einstrahlung fangen sie auch das vom Boden reflektierte Sonnenlicht auf. Das macht diese Module sehr effizient. Der Batteriespeicher ist auf eine zweistündige Stromaufnahme und -abgabe von über acht Megawattstunden ausgelegt. Der Speicher dient als Puffer zwischen der Solarstromerzeugung und dem Netz.

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r.energy Summit
(Bild: WIN-Verlag)

Viele kleine und mittlere Unternehmen denken über die Nutzung von Solarstrom zur Deckung ihres Energiebedarfs nach. Doch wie gelingt diese Transformation? Beantwortet wird diese Frage vom r.energy Summit 2024 in Würzburg. Die Veranstaltung mit begleitender Fachausstellung wendet sich an Entscheider für Investitionsprojekte, Leiter in der Energie-, Betriebs- und Gebäudetechnik, sowie Energie- und Umweltbeauftragte oder Logistikplaner.
 

Viertes Solarprojekt im Rheinischen Revier

Katja Wünschel, CEO von RWE Renewables Europe & Australia, erklärt: „Der RWE Neuland Solarpark ist bereits das vierte große Solarprojekt, das wir in kurzer Zeit im Rheinischen Revier ans Netz gebracht haben - auch dieses Mal in Kombination mit einem Batteriespeicher. Gerade in unserem Heimatmarkt Deutschland ziehen wir das Tempo weiter an. Bis 2030 wollen wir allein in NRW Wind- und Solarparks mit einer Gesamtkapazität von mindestens 1.000 Megawatt umsetzen.“ 

Dr. Lars Kulik, für die Braunkohle zuständiges Vorstandsmitglied der RWE Power AG, ergänzt: „Dieser Solarpark ist ein sichtbares Zeichen, dass Strukturwandel und Energiewende gelingen können. Bis der Wasserspiegel des Hambacher Tagebausees den Standort der Solaranlage erreicht, bleiben rund 40 Jahre Zeit, das Gelände temporär zur Erzeugung von Ökostrom zu nutzen. So tragen auch die noch aktiven Tagebaubereiche heute schon zur Energiewende bei.“

Weitere Photovoltaikanlage beim Solarpark geplant

RWE plant weitere Solarprojekte im Tagebau Hambach in Kooperation mit der Neuland Hambach GmbH.(Bild:  RWE Renewables Europe)
RWE plant weitere Solarprojekte im Tagebau Hambach in Kooperation mit der Neuland Hambach GmbH.
(Bild: RWE Renewables Europe)

In direkter Nachbarschaft zum „RWE Neuland Solarpark“ entsteht derzeit eine weitere Photovoltaikanlage, der „RWE Neuland 1 Solarpark“. Der erste Bauabschnitt wird aus 36.700 Modulen bestehen und nach der Inbetriebnahme über eine Leistung von 20 Megawatt peak (17,6 MWac) verfügen. Der zweite Bauabschnitt soll im Sommer fertiggestellt werden und die Anlage um eine Kapazität von 15,2 Megawatt peak (12 MWac) erweitern. Eine weitere Solaranlage ist im Tagebau Hambach bereits in Planung. RWE plant, die Solarprojekte im Tagebau Hambach in Kooperation mit der Neuland Hambach GmbH zu betreiben. Diese koordiniert und gestaltet den Strukturwandel um den Tagebau maßgeblich mit. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde kürzlich unterzeichnet. 

RWE beschleunigt Ausbau der erneuerbaren Energien

RWE verfügt über eine mehr als 20-jährige Erfahrung bei Entwicklung, Bau und Betrieb von Erneuerbare-Energien-Anlagen. Im Heimatmarkt Deutschland betreibt das Unternehmen Onshore-Windparks und Solaranlagen mit einer installierten Gesamtleistung von rund 700 Megawatt – darunter vier Photovoltaik-Speicher-Kraftwerke im Rheinischen Revier. Darüber hinaus ist auf einer rekultivierten Fläche des Tagebaus Garzweiler die erste Agri-PV-Demonstrationsanlage entstanden. RWE plant in den nächsten sieben Jahren rund elf Milliarden Euro netto in grüne Erzeugungskapazitäten in Deutschland zu investieren. Um den Erneuerbare-Energien-Ausbau weiter voranzutreiben, sucht RWE bundesweit Flächen für Windenergie- und Solaranlagen. Sollte ein Grundstück für Windenergie- oder Solaranlagen geeignet sein, übernimmt das Unternehmen Planung, Bau und anschließenden Betrieb. 

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