Erneuerbare Energien Power Purchase Agreement: Stahlkonzern GMH Gruppe und Engie kooperieren

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

Die GMH Gruppe und Engie haben ein Power Purchase Agreement über die Lieferung von erneuerbarer Energie mit Herkunftsnachweisen abgeschlossen.

(Bild:  GMH Gruppe)
(Bild: GMH Gruppe)

Das Power Purchase Agreement (PPA) zwischen dem Stahlkonzern GMH Gruppe und Engie dient dem Ziel, die induktive Einzelstabvergütungsanlage (EVA) am Standort Georgsmarienhütte durchgängig zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie betreiben zu können. Das Unternehmen Engie baut und betreibt Wind-, Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen sowie Pumpspeicher und Batteriespeicher.

Die Stromlieferung und die Herkunftsnachweise erfolgen unter Beachtung der Regeln zur optionalen Koppelung von Stromerzeugung und Lieferung. Der grüne Strom wird aus zwei heimischen Anlagen bezogen, darunter ein Windpark, der keine Förderung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EGG) mehr erhält, und ein neu errichteter Solarpark.

PPA als Meilenstein

Die GMH Gruppe sieht die Vereinbarung als einen Meilenstein in der Transformation hin zu einer klimaneutralen Stahlproduktion. Durch den Einsatz der Einzelstabvergütungsanlage und den damit verbundenen Umstieg in der Wärmebehandlung des Stahls von Erdgas auf Strom sollen in den nächsten zehn Jahren mehr als 10.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Die GMH Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die CO2 -Emissionen bis 2039 auf nahe Null zu reduzieren. Bis 2030 sollen die Treibhausgase im Vergleich zu 2019 halbiert werden.

„Mit der Kooperation zur gekoppelten Stromlieferung durch Engie haben wir nun den wichtigen letzten Schritt getan, um unsere Einzelvergütungsanlage ganzheitlich nachhaltig betreiben zu können“, erklärt Matthias Funke, Director Commodity Management bei der GMH Gruppe. Die Stahlbearbeitung auf der elektrisch betriebenen EVA laufe nicht nur effizienter und leistungsstärker als die Wärmebehandlung zuvor, sondern erfolge auch mit 100 Prozent Grünstrom.

Marc Oliver Arnold, Plant Director der Georgsmarienhütte, ergänzt: „Wir freuen uns, neben dem vollelektrischen Erschmelzen von Stahl mit der Transformation der Stahlvergütung nun einen zweiten großen Produktionsbereich in der Georgsmarienhütte klimaschonend gestalten zu können und somit einen weiteren wichtigen Schritt vorwärts zur Erreichung unserer Klimaziele zu gehen.“

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