Pumpspeicherkraftwerk Porr baut Rudolf-Fettweis-Werk um

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

Seit Anfang 2024 modernisiert der Porr Tunnelbau im Auftrag von EnBW Energie Baden-Württemberg das Rudolf-Fettweis-Werk (RFW) in Forbach zu einem leistungsstarken, zukunftsfähigen Pumpspeicherkraftwerk. Ziel ist es, einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur Netzstabilität in Baden-Württemberg zu leisten. Nach dem erfolgreichen Tunnelanschlag für den Zugangsstollen am Murgwerk schreiten die Arbeiten zügig voran, unter anderem mit dem Durchstich der Pilotbohrung am Schacht Schwarzenbachwerk und dem planmäßigen Sprengvortrieb in der Kaverne.

Der Umbau des Rudolf-Fettweis-Werks liegt weiterhin im Zeitplan.(Bild: Porr)
Der Umbau des Rudolf-Fettweis-Werks liegt weiterhin im Zeitplan.
(Bild: Porr)

Ein Meilenstein war der offizielle Tunnelanschlag Mitte Mai am Zugangsstollen Murgwerk, ein zentraler Schritt im umfassenden Umbauprojekt. Bereits im Vorfeld konnte der Durchschlag des Energieableitungsstollens zur Kaverne sowie die Fertigstellung des Kranbahnbalkens erfolgreich abgeschlossen werden.

Damit das Pumpspeicherkraftwerk 2027 in Betrieb gehen kann, laufen parallel die Arbeiten am Schwarzenbachwerk weiter. Nach dem Abschluss der Vortriebsarbeiten am dortigen Zugangsstollen und der Drosselklappenkammer bereitet das Team die Arbeiten am 350 m tiefen Schacht vor. Ende Juni startete dazu die sogenannte Pilotbohrung; diese vergleichsweise schmale Bohrung hat einen Durchmesser von rund 35 cm. Sie wird mit präzisen Messinstrumenten hergestellt und dient zur Vorbereitung für die spätere Aufweitung des Schachts. Nach nicht einmal zwei Wochen konnte die Schachtfußkaverne erreicht werden. Um den Schacht auf einen Durchmesser von etwa 3,10 m aufzuweiten, montiert das Team des Porr Tunnelbau einen rund 11 t schweren Reamer (Bohrkopf) an dem Bohrgestänge. Die Patenschaft für den Schacht übernimmt Michelle Büber, Projektreferentin bei EnBW.

Umbau liegt im Zeitplan

Auch in der Kaverne schreiten die Arbeiten mit Hochdruck voran: Der Sprengvortrieb verläuft planmäßig, die Kalotte sowie die Strossen 1 und 2 sind bereits vollständig ausgebrochen. Mit dem Vortrieb der Strosse 3 im Kavernenteil des Schwarzenbachwerks steht nun der nächste bedeutende Abschnitt bevor.

Dank dieser Fortschritte liegt der Umbau des Rudolf-Fettweis-Werks weiterhin im Zeitplan. Das neue Pumpspeicherkraftwerk soll einen entscheidenden Beitrag zur flexiblen Stromversorgung und zur Stabilität des Stromnetzes leisten.

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