All Electric Society Phoenix Contact und der Erlebnispark der Energiewende

Von 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Wo kann man als Besucherin oder Besucher ins Innere einer Windrad-Kapsel steigen? Wo einen E-Mobility-Ladepark in Funktion erleben und dazu noch genau erklärt bekommen? Der Anlagenbau-Konzern Phoenix Contact macht das möglich – im „All Electric Society Park“, dem Erlebnispark der Energiewende.

Technischer Erlebnispark: Der All Electric Society Park ist heute ein viel besuchter Anziehungspunkt in Ostwestfalen.(Bild:  Phoenic Contact)
Technischer Erlebnispark: Der All Electric Society Park ist heute ein viel besuchter Anziehungspunkt in Ostwestfalen.
(Bild: Phoenic Contact)

Was macht die 15.000-Einwohner-Stadt Blomberg in Ostwestfalen seit anderthalb Jahren zu einem Brennpunkt für technik-begeisterte Besuchergruppen? Und warum nehmen Hunderte ausgewählter Gäste der Hannover-Messe  gern die Anreise in die 80 Kilometer entfernte Kleinstadt auf sich? Die Antwort ist überraschend: Es ist der Firmensitz von Phoenix Contact, eines „Hidden Champion“ unter Deutschlands Anlagenbau- und Technologie-Marktführern. Genauer gesagt: Das eigentliche Ziel von Firmendelegationen, Lokalpolitikern, Schüler- und Studentengruppen und technik-affinen Bürgerinnen und Bürgern ist das weitläufige Gelände neben dem gesicherten Teil des Betriebsgeländes. Der All Electric Society Park, der dort im Frühjahr 2023 eröffnet wurde, ist heute ein "Erlebnispark der Energiewende".

Erlebnispark der Rundum-Elektrifizierung

Am Stadtrand von Blomberg hat die Phoenix Contact GmbH zu ihrem 100-sten Firmenjubiläum einen Herzenswunsch der Eigentümer-Familie umgesetzt. Der „All Electric Society Park“ ist  eine  Art Technik-Showroom der Superlative. Auf knapp 8000 Quadratmetern zeigt die Firma, wie die Zukunft der Arbeitswelt in einer vollständig elektrifizierten – und ausschließlich mit erneuerbarer Energie versorgten – Betriebsumgebung aussehen und funktionieren kann. 

Phoenix Contact, ein führender Anbieter von Automatisierungs-Technologien  für Industrie- und Gewerbeanlagen, demonstriert in seinem „AES-Park“: Die einstige Zukunftsvision ist längst kein phantastischer Traum von Technik- und Öko-Enthusiasten mehr. Sie ist zu einem guten Teil schon heute realisierte bzw. realisierbare Wirklichkeit – allen Widerständen zum Trotz, die der „All Electric Society“ (AES) im Alltag noch begegnen.

Doch wie funktioniert modernes digitales Energiemanagement heute? Und wie erfüllt es die anspruchsvolle Aufgabe, die Bereiche Stromerzeugung, -speicherung und -nutzung im Unternehmen effizient miteinander zu vernetzen?  

Denn genau das ist die entscheidende Herausforderung, der sich viele Firmen, kleine wie große, in den kommenden Jahren stellen müssen: Die Energieströme in Unternehmen und Behörden aller Art müssen so exakt gesteuert und aufeinander abgestimmt werden, dass sie jederzeit genau zur richtigen Zeit, in der richtigen Menge und Leistungsstärke und am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Anders ist die komplexer werdende Energie-Welt in den Zeiten des fortschreitenden Einsatzes verschiedener erneuerbaren Energieformen kaum effizient zu bewältigen. 

Die begehbare Windrad-Gondel zieht vor allem junge Besucher magisch an.
(Bild: Phoenix Contact)

Der Blomberger „AES-Park“ mit seinen themen-zentrierten Glas-Cubes ist ein echtes, konkret vorzeigbares Pilotprojekt der Energiewende. Hier ermöglicht die Sektorkopplung eine Verbindung aller relevanten Lebens- und Arbeitsbereiche – wie Mobilität, Energieversorgung, Infrastruktur und Industrie – zu einem organischen Gesamtsystem. Besucherinnen und Besucher erleben „in laufender Funktion“ – und nicht nur als animierte Demo -, wie Energiegewinnung, -verteilung, -speicherung und -verbrauch in einem gesamtheitlichen System vernetzt, digital gesteuert und in hoher Effizienz eingesetzt werden. 

Genutzt wird dazu im Park ausschließlich regenerativ gewonnene elektrische Energie - vorwiegend aus Sonne und Wind. Grüner Wasserstoff wird bald als ebenfalls umwelt-neutraler Kraftstoff mit dazukommen. 

Fakten zum All Electric Society Park

-rund 7.800 m² Fläche

- 8 Themenfelder in interaktiven Glas-Cubes

- Grüne Energieerzeugung mit 550 Solarmodulen (155.000 kWh)

- Windtree mit 36 Blättern und 10,8 kWp Leistung

- Batterie-elektrischer Energiespeicher mit 1,2 MWh Kapazität

- Begehbare Windkraftwerk-Gondel

- E-Mobility Ladepark mit 12 Ladestationen

.- 19 km Kabel verbinden Energie- und Datensysteme.

Spezialist für Anlagen-Automatisierung und Energiemanagement


Volker Knack, Industry Manager Power T&D bei Phoenix Contact Energy Automation, hat die Entwicklung des Park-Konzepts von den ersten Überlegungen bis zum realen „AES-Park“ miterlebt. Er ist Experte für Anlagen-Automatisierung. 

 

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung