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Liebe Leserin, lieber Leser,

für Netzbetreiber besitzen Integrationsfähigkeit, Flexibilität und Transparenz einen Stellenwert, der heute deutlich höher ist als noch vor wenigen Jahren. Hier einen zukunftsfesten Grad zu erreichen, setzt intelligente Netzüberwachung voraus. So ermöglichen etwa offene, flexible Plattformen eine schrittweise Weiterentwicklung vorhandener Infrastrukturen und deren Anpassung an neue Anforderungen. Damit wird Digitalisierung zum Schrittmacher der Energienetze der Zukunft.

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Michael Hobohm
Redakteur
+49 89 3866617-29
michael.hobohm@win-verlag.de
 
 
Netzpaket & EEG-Reform

Daten für Erlöse und Abregelungen werden zum entscheidenden Faktor

Beim BDEW-Kongress im Juni hat sich Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche offen für Alternativen zum geplanten Redispatch-Vorbehalt gezeigt. Im Zentrum der Debatte um das Netzpaket steht die Frage, wie der Ausbau erneuerbarer Energien und der Stromnetze zusammengeführt werden. Unabhängig davon, welches Instrument sich durchsetzt, gewinnt für Betreiber von Wind- und Solarparks ein anderer Faktor an Gewicht: belastbare Daten zu Erlösen und Abregelungen. Weiterlesen
 
 
Digitale Transparenz

Intelligente Netzüberwachung für resiliente Energienetze

Die Energiewende macht aus ehemals gut planbaren Verteilnetzen ein dynamisches System: Dezentrale Einspeiser, bidirektionale Lastflüsse und neue Verbraucher wie Ladeinfrastruktur verändern Netzsituationen teils innerhalb weniger Minuten. Für Netzbetreiber heißt das: Entscheidungen müssen schneller, datenbasierter und unter höherem Sicherheitsdruck getroffen werden – oft auf Basis heterogener Bestandsanlagen und gewachsener Systemlandschaften. Genau hier setzt intelligente Netzüberwachung an. Weiterlesen
 
 
260 % mehr Solarstrom

Mittelspannungslängsregler von Thüga entlastet Verteilnetze

Ein Pilotprojekt in Thüringen zeigt, wie sich der Ausbau der Erneuerbaren beschleunigen lässt, ohne neue Leitungen zu bauen. In Hopfgarten bei Weimar kommt dafür weltweit erstmals ein Mittelspannungslängsregler (MSLR) zum Einsatz. Entwickelt wurde die Technologie von Thüga, TEN Thüringer Energienetze und Hitachi Energy. weiterlesen
 
 
Multimodales Verfahren mit KI und Multisensorik

Holz aus Sperrmüll besser aussortieren

KI und moderne Sensorik können dabei helfen, Holz aus Sperrmüll effizienter, kostengünstiger und in größeren Mengen zurückzugewinnen und das Prinzip der Kreislaufwirtschaft zu stärken. Ein entsprechendes, auf vier Sensortypen und KI basierendes Verfahren hat ein Forschungsverbund unter Koordination des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB im Vorhaben "Askivit" entwickelt. Der Ansatz erreichte bei praxisnahen Messreihen eine Sortiergenauigkeit über 95 %. weiterlesen
 

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Praxisleitfaden für die Planung und den Betrieb von Heizungsanlagen

Das Buch bietet eine kompakte Einführung in alle wesentlichen Bereiche der Heizungstechnik: von den technischen Grundlagen über Berechnungsverfahren bis hin zu aktuellen Vorschriften. Zahlreiche Beispielaufgaben zeigen, wie die Planung und Umsetzung von Heizungsanlagen ganz praktisch funktioniert. Mehr erfahren
 
 
Anbindung an Biomassekraftwerk

Getec sichert Energieversorgung für deutschen Standort von Albemarle 

Getec realisiert gemeinsam mit der Albemarle Corporation ein Projekt zur erneuerbaren Energieversorgung am Produktionsstandort Langelsheim des global agierenden US-Unternehmens. Die maßgeschneiderte Lösung stärkt die emissionsarme Energieversorgung des Werks und reduziert dessen Abhängigkeit von Erdgas. weiterlesen
 
 
KI-gestützte Vorhersagen für die Stromversorgung

Erklärbare KI für Energiesysteme

Künstliche Intelligenz hilft zunehmend dabei, Stromnetze stabiler zu betreiben, Strompreise besser vorherzusagen und Energie effizienter zu nutzen. Doch in kritischen Infrastrukturen wie dem Energiesystem sollte KI keine Blackbox sein – Entscheidungen müssen jederzeit nachvollziehbar bleiben. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben daher eine Methode entwickelt, mit der sich KI-gestützte Vorhersagen für Energiesysteme deutlich transparenter analysieren lassen. weiterlesen
 
 
Fünf Anlagen liefern Strom für rund 21.500 Haushalte

Windpark "Gomadingen" ist am Netz

Der Windpark Gomadingen ist in Betrieb. Das Erneuerbare-Energien-Unternehmen RES hat die fünf Windenergieanlagen im Landkreis Reutlingen fertiggestellt und ans Netz gebracht. Hierfür errichtete das Unternehmen ein eigenes Umspannwerk. Mit einer installierten Leistung von rund 31 MW erzeugt der Windpark künftig mehr als 65 Millionen kWh Strom pro Jahr. Das entspricht rechnerisch dem Bedarf von rund 21.500 Haushalten. weiterlesen
 
 
Köln-Niehl

Baubeginn für Europas größte Flusswasserwärmepumpe

Der Bau von Europas größter Flusswasserwärmepumpe erreicht einen wichtigen Meilenstein: Am Standort Köln-Niehl beginnt die Hauptbauphase des Projekts. Die von Everllence als Generalunternehmer gelieferte 150-MW-Anlage wird künftig rund 50.000 Haushalte mit klimaneutraler Fernwärme versorgen und jährlich etwa 100.000 t CO₂ einsparen. Während die Bauarbeiten vor Ort nun Fahrt aufnehmen, ist die Fertigung zentraler Anlagenkomponenten in den Werken von Everllence schon weit fortgeschritten. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für 2028 vorgesehen. Weiterlesen