Offshore-Windprojekt "Waterekke"  Luxcara reserviert Windturbinen bei Siemens Gamesa für deutsche Nordsee

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Luxcara setzt beim bisher größten Offshore-Windprojekt des Unternehmens in der deutschen Nordsee auf Windturbinen von Siemens Gamesa Renewable Energy. Der Hamburger Asset Manager für nachhaltige Energieinfrastrukturprojekte hat eine Vereinbarung zur Kapazitätsreservierung für das 1.500-MW-Offshore-Windprojekt Waterekke mit Siemens Gamesa unterzeichnet. Die Vereinbarung mit dem deutsch-spanischen Hersteller wurde nach einer internationalen Ausschreibung geschlossen. Sie umfasst die Lieferung von 97 Turbinen mit einer Leistung von jeweils 15,5 MW (inklusive Power Boost). 

97 Windturbinen für das 1,5-GW-Projekt "Waterekke" in der deutschen Nordsee hat Luxcara bei Siemens Gamesa reserviert.(Bild:  AdobeStock_1386189356)
97 Windturbinen für das 1,5-GW-Projekt "Waterekke" in der deutschen Nordsee hat Luxcara bei Siemens Gamesa reserviert.
(Bild: AdobeStock_1386189356)

Nach dem Zuschlag für das Offshore-Windprojekt Waterekke hatte Luxcara begonnen, Synergieeffekte mit dem benachbarten Projekt "Waterkant" (circa 300 MW) zu untersuchen. Dabei sieht Luxcara Potenziale bei der Bündelung von Beschaffungsprozessen und Auftragsvergaben sowie in gemeinsamen Installationskampagnen und einem koordinierten Betrieb. Vor dem Hintergrund des fortgeschrittenen Projektstands bei Waterekke und einer möglichen operativen Verzahnung beider Vorhaben, prüft Luxcara derzeit die Verwendung von Siemens-Gamesa-Turbinen auch für das kleinere Projekt Waterkant. Für diese Option hat Luxcara zusätzlich eine Kapazitätsreservierung für 19 Turbinen desselben Typs geschlossen. 

Die Genehmigungsunterlagen für das Projekt Waterekke wurden fristgerecht beim zuständigen Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) eingereicht. Der ins Auge gefasste Turbinenwechsel im Projekt Waterkant wurde bei den zuständigen Genehmigungsbehörden und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie adressiert sowie gegenüber den Projektpartnern kommuniziert. 

Projektdetails

Waterkant ist ein Offshore-Windprojekt mit einer Leistung von etwa 300 MW am Standort N-6.7 in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nordsee. Das Bieterunternehmen Waterkant Energy erhielt den Zuschlag für das Projekt bei der deutschen Offshore-Windauktion im Spätsommer 2023. Das Waterkant-Projekt wird voraussichtlich Ende 2028 an das nationale Übertragungsnetz angeschlossen, um grünen Strom für bis zu 400.000 Haushalte zu liefern. 

Im August 2024 sicherte sich das Bieterunternehmen Waterekke Energy zusätzlich die Rechte zum Bau des benachbarten 1.500-MW-Offshore-Windparks Waterekke am Standort N-9.3. Wichtige Meilensteine für den Standort, einschließlich umfassender geotechnischer und umwelttechnischer Untersuchungen, wurden bereits abgeschlossen. Das Projekt soll 2029 an das nationale Übertragungsnetz angeschlossen werden und anschließend bis zu 2 Millionen Haushalte mit grüner Energie versorgen.

Beide Auktionen berücksichtigten nicht nur finanzielle, sondern auch soziale und ökologische Kriterien. Gemeinsam verfügen die beiden Offshore-Windparks über eine Gesamtleistung von rund 1.800 MW – genug, um den Jahresbedarf von bis zu 2,4 Millionen Haushalten zu decken. Damit leistet Luxcara einen wichtigen Beitrag zum Vorhaben der deutschen Regierung, die Offshore-Windkapazität bis 2030 auf 30 GW auszubauen und kosteneffizient einen Anteil von 80 % erneuerbarer Energien am Strommix des Landes zu erreichen. 

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