Nachhaltiger Lernort Lehrfabrik Möbelindustrie: Innovative Energiekonzepte für eine grüne Zukunft

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

Brüninghoff realisierte ein Energiekonzept für die Lehrfabrik Möbelindustrie im ostwestfälischen Löhne: Photovoltaik und Batteriespeicher für eine autarke Energieversorgung und nachhaltige Mobilität.

(Bild:  Brüninghoff)
(Bild: Brüninghoff)

Die „Lehrfabrik Möbelindustrie“ im ostwestfälischen Löhne ist ein Lernort, an dem zukünftig jährlich rund 120 Fachkräfte ausgebildet werden. Der Bau und die Ausstattung wurden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE) gefördert. Eine hohe Wirtschaftlichkeit stand bei dem Bau sowohl in der Umsetzungs- als auch in der Nutzungsphase im Fokus.

Lehrfabrik Möbelindustrie: Die Energiesysteme, einschließlich Energiemonitoring, sind auf einer Webplattform visualisiert.(Bild:  Brüninghoff)
Lehrfabrik Möbelindustrie: Die Energiesysteme, einschließlich Energiemonitoring, sind auf einer Webplattform visualisiert.
(Bild: Brüninghoff)

Brüninghoff Energy Solutions setzte ein energetisches Konzept um, das eine regenerative und möglichst autarke Versorgung des Gebäudes sicherstellt. Heraus kam ein Energiekonzept mit Photovoltaik, Regenwassernutzung und Wärmepumpe. Letztere ist mit dem natürlichen Kältemittel R290 (Propan) betrieben – das Global Warming Potential (GWP) liegt dabei bei nur drei Kilogramm CO2. 

Photovoltaik. Ladeinfrastruktur und Steuerung

Die Stromversorgung des Gebäudes erfolgt primär durch Photovoltaikanlagen, die sowohl auf dem Dach als auch auf weiteren Flächen wie den Carports installiert sind. Es wurden über 60 Prozent der horizontalen Flächen mit Solaranlagen versehen – insgesamt 1.570 Quadratmeter. Sie sind darauf ausgelegt, den größten Teil des Energiebedarfs des Gebäudes zu decken.

Überschüssiger Solarstrom wird in einem Batteriespeicher gespeichert und erhöht damit die Eigenverbrauchsquote des Gebäudes, indem er in Zeiten ohne Photovoltaikstrom Energie zurück in das Gebäudenetz speist. Der Speicher hat eine Gesamtkapazität von 112 Kilowattstunden und kann mit 50 Kilowatt geladen und entladen werden.

Zudem wurden Solar-Carports sowie Ladesäulen verbaut, die sich gegenüber der Carports befinden. Insgesamt gibt es sechs Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten. Die Ladesäulen sind über ein Lastmanagement gesteuert. So können Fahrzeuge mit bis zu 22 Kilowatt geladen werden.

Ein zentrales Energiemanagementsystem steuert die Erzeugung, Speicherung und den Verbrauch der Energie. Es optimiert den Energiefluss zwischen den verschiedenen Systemkomponenten und sorgt für eine effiziente Nutzung der Ressourcen.

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