Konzernbetriebsvereinbarung Künstliche Intelligenz: E.on regelt den verantwortungsvollen Einsatz

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Ob in der Energiewirtschaft oder in anderen Branchen: Immer öfters setzt man auf Künstliche Intelligenz. E.on regelt die Nutzung nun mit einer Betriebsvereinbarung.

(Bild:  pixeness / Adobe Stock)
(Bild: pixeness / Adobe Stock)

Rund jedes fünfte Unternehmen in Deutschland nutzte laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) im vergangenen Jahr eine Künstliche Intellligenz. Zum Vergleich: 2023 waren es erst 12 Prozent. Auch vor der Energiewirtschaft macht die KI nicht Halt – auch nicht vor E.on. Das Unternehmen setzt ebenfalls auf KI und regelt nun dessen Nutzung. In einer Konzernbetriebsvereinbarung haben sich Ende vergangenen Jahres der Vorstand des Energiekonzerns, europäische Betriebsrat, der Konzernbetriebsrat sowie der Konzernsprecherausschuss auf Leitlinien zum verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz geeinigt.

„Mit der Konzernbetriebsvereinbarung setzen wir gemeinsam mit unseren Sozialpartnern einen neuen Maßstab für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen", erklärt Victoria Ossadnik, im E.on-Vorstand verantwortlich für Digitales und Innovation. Diese Vereinbarung befähige das Unternehmen, seine Mitarbeiter gezielt auf die Zukunft vorzubereiten und die Potenziale von KI bestmöglich zu nutzen.

Axel Winterwerber, Konzern-Betriebsratsvorsitzender ergänzt: „Für uns ist es wichtig, dass diese Technologie allen Kollegen zugutekommt und wir die Entwicklung aktiv mitgestalten können. Unsere gemeinsame Erklärung sorgt dafür, dass der Einsatz von KI fair und transparent gestaltet wird.“

Künstliche Intelligenz: Leitprinzipien für den Einsatz

Die Umsetzung von KI-Systemen erfolge bei E.on mit dem klaren Ziel, das Geschäft in allen Segmenten nachhaltig positiv zu beeinflussen und die Mitarbeiter bei ihren Tätigkeiten zu unterstützen. KI-gestützte Lösungen wie die vorausschauende Wartung von im Netz verbauter Technik und Bildanalyse sind bereits erfolgreich im Einsatz und tragen zur Erreichung der strategischen Ziele bei.

Die Vereinbarung folgt einem risikobasierten Ansatz, wie er in der kürzlich von der Europäischen Union verabschiedeten KI-Verordnung festgelegt wurde. Diese Verordnung zielt darauf ab, die Entwicklung und Einführung sicherer und vertrauenswürdiger Künstlicher Intellligenz zu regulieren und gleichzeitig die Grundrechte der EU-Bürger zu schützen sowie Innovationen zu fördern.

Ein zentrales Element der Vereinbarung ist die kontinuierliche Schulung und Weiterbildung der 75 000 Mitarbeiter. Durch ein umfassendes Schulungsangebot im Bereich KI sollen sie die notwendige Kompetenz erwerben, um die KI-Systeme verantwortungsvoll und effektiv zu nutzen.

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